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Feuerwehrauto mit V10-Motor beim Burnout: Video

1944er Firetruck geht ab

Einem alten Feuerwehrauto aus dem letzten Jahrhundert traut man einiges zu, wohl aber kaum einen Burnout mit anschließendem Kickstart. Möglich wird das Spektakel durch einen verbauten V10-Viper-Motor von Chrysler. So schnell darf nur die Feuerwehr!

Feuerwehr, Burnout ... irgendwie geht es bei beiden Dingen heiß zur Sache, wenn auch auf recht unterschiedliche Weise. Eine gelungene Melange beider Dinge präsentierte jetzt der US-Amerikaner Daryl White mit seinem Umbau eines fast schon antiken Mack Fire Trucks aus dem Jahr 1944. Die Präsentation, festgehalten auf Video, ist dann auch ein beeindruckendes Zeugnis kreativer Tuning-Kunst. Man muss schon ein wenig verrückt sein, einem derart honorigen Oldie eine Leistungsspritze von 640 PS unter die Haube zu donnern. Ob das ethisch und moralisch überhaupt vertretbar ist, sei mal dahingestellt. Richtig ist nur, dass das museale Feuerwehr-Vehikel jetzt abgeht wie das sprichwörtliche Zäpfchen.

Bildergalerie: Feuerwehrauto mit 640 PS

Leistungsspritze dank V10-Viper-Motor

Möglich gemacht wird das Power-Up durch Technologie von Chrysler. Deren V10-Viper-Motor steckt nämlich als neues Herzstück im Inneren des Leiterwagens und soll laut Daryl White den Oldtimer auf brandgefährliche 240 km/h beschleunigen können. Nach dem Anschauen des Videos sind wir mehr als bereit, das zu glauben. Der Truck selbst ist in einem ausgezeichneten Zustand und von White vorbildlich restauriert. Sogar eine Leiter, Axt und Pumpvorrichtung sind noch vorhanden und erinnern an eine Zeit, in der Feuersbrünste ganze Städte ausgebrannt haben. Heute bleibt der Burnout Gott sei Dank auf den Apshalt beschränkt.

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Julian Islinger