Möchten Sie auf die mobile Seite wechseln?

JA NEIN

Alfa Romeo Giulietta: TCR 2016

Rennwagen für den Tourensport

Beim TCR-Auftakt 2016 gibt nicht nur die schnelle Motorsport-Version der Alfa Romeo Giulietta ihr Debüt. In Bahrain zeigt vor allem Seat eine starke Performance und kann sich über zwei Siege freuen.

Die Tourenwagen-Rennserie TCR hat in Bahrain ihren mit Spannung erwarteten Saisonauftakt gefeiert. Mit am Start waren sieben Rennwagen verschiedener Marken, darunter die Alfa Romeo Giulietta TCR und entsprechende Umbauten auf Basis von VW Golf, Opel Astra, Seat Leon, Ford Focus, Honda Civic und Subaru Impreza. Allen gemein ist der Umstand, dass die Fahrzeuge für Motorsport-Verhältnisse sehr seriennah sind und sich daher auch die Kosten in einem relativ vertretbaren Rahmen bewegen. Die TCR-Rennwagen wechseln für rund 100.000 Euro ihren Besitzer und machen die neue Touring Car Championship zu einer äußerst attraktiven Rennserie mit einem bunt gemischten Feld. Beim Auftakt in Bahrain setzte Pepe Oriola in seinem Seat Leon TCR die Pace und konnte beide Läufe für sich entscheiden, generell war der Leon in der Wüste das schnellste Fahrzeug und musste sich nur vor dem Honda Civic TCR ernsthaft in Acht nehmen. Die Alfa Romeo Giulietta TCR des Teams Romeo Ferraris kam im ersten Lauf auf Rang 13 ins Ziel, beim zweiten Lauf verhinderte ein technischer Defekt die Zielankunft.

Bildergalerie starten: Alfa Romeo Giulietta TCR in Bahrain

Alfa Romeo Giulietta TCR ohne Punkte in Bahrain

Die Spezifikationen der Alfa Romeo Giulietta TCR sind auf das enge Reglement der Rennserie abgestimmt, folglich geht die kompakte Italienerin mit rund 300 PS und Frontantrieb an den Start. Der Kompaktsportler für die Rennstrecke soll in einer Auflage von zehn Stück gebaut und bis Frühling nächsten Jahres verkauft werden. Ursprünglich sollte die Alfa Romeo Giulietta TCR (2016) bereits beim letzten Saisonlauf des Vorjahres an den Start gehen, doch die Planung für Macau erwies sich als zu optimistisch. "Wir wollten nicht auf einer schwierigen Strecke wie dieser etwas riskieren, ohne das Fahrzeug vorher ausgiebig getestet zu haben", erläutert Mario Ferraris, Firmenchef des italienischen Unternehmens. Neben der Leistungssteigerung gehören auch Überrollkäfig, Rennsitze, markante Lüftungsschlitze, Heck-Diffusor, Sechsgang-Schaltgetriebe, McPherson-Vorderachse, Sechs-Kolben-Bremsen, eine rot-weiße Lackierung und nicht zuletzt ein imposanter Heckflügel zum Paket des Rennwagens, der in den nächsten Rennen weitere Akzente setzen soll.

Alles Wissenswerte: Alfa Romeo Giulietta in der Kaufberatung

Benny Hiltscher/Patrick Freiwah