24h Rennen Nürburgring

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24h-Rennen 2016: Manthey-Racing

Für Porsche beim 24h-Rennen

Mit zwei Porsche 911 GT3 R kämpft Manthey-Racing beim beim 24h-Rennen 2016 am Nürburgring um den Titel. Erstmalig gehen die Eifler als Porsche-Werksteam an den Start des Nürburgring-Krachers.

Manthey-Racing startet erstmals als Werksteam für Porsche beim 24h-Rennen am Nürburgring (26. bis 29. Mai 2016). Bislang trat der Eifler Tuner lediglich als werksunterstützendes Team beim 24h-Rennen an. Was sich mit dem diesjährigen Lauf rund um die Nürburg ändert, bei dem Manthey-Racing zwei neue 911 GT3 R einsetzen wird. Die 500 PS starken Rennversionen des Serien-911-GT3 mit komplett aus Carbon bestehender Außenhaut werden von je vier Werksfahrern gesteuert: Nick Tandy, Kévin Estre, Earl Bamber und Patrick Pilet im einen und Richard Lietz, Jörg Bergmeister, Michael Christensen sowie Frédéric Makowiecki im anderen. Mit Porsche im Rücken gibt Manthey-Racing den Gesamtsieg des 24h-Rennens als Ziel aus. In der Qualifikation zum Nürburgring-Kracher belegten die beiden Werksporsche mit den Nummern 911 und 912 Platz bereits die Plätze vier und sieben, womit sie ihr Potential für das 24h-Rennen andeuteten. Als Porsche-Werksteam an den Start zu gehen darf als eines der Höhepunkte der über 20-jährigen Erfolgsgeschichte von Manthey-Racing gewertet werden. Mehr zum Thema: Die Sieger beim 24h-Rennen 2015

Bildergalerie: Manthey-Racing beim 24h-Rennen 2016

Manthey-Racing unter der Führung von Raeder-Duo

Es verwundert also nicht, dass sich Olaf Manthey in der Bekanntmachung sehr über den Titel des Werksteams freut: "Es macht mich sehr stolz, dass das geklappt hat." Dabei kann Manthey-Racing bereits Erfahrungen als Werksteam vorweisen: Die Mannschaft aus Meuspath fuhr schon bei den 24 Stunden von Le Mans für Porsche mit. In den 1990er-Jahren startete Manthey-Racing im Supercup, ehe sich das Team ab 2000 bei den 24h-Rennen vom Nürburgring engagierte – anfangs sogar noch parallel zur DTM. Zwischen 2006 und 2011 holte Manthey-Racing fünf Gesamtsiege beim 24-Stunden-Rennen. Olaf Manthey zog sich allerdings nach dem Sieg der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2015 als Teamchef zurück. In Zukunft möchte sich Manthey vorrangig um die Kundenbetreuung des Eifler Tuners kümmern, steht Manthey-Racing aber auch weiterhin beratend zur Seite. An seiner statt werden Nicolas und Martin Raeder – bereits Geschäftsführer und Anteilseigner von Manthey-Racing – die Verantwortung des Rennstalls übernehmen. Gegen einen neuerlichen Erfolg beim 24h-Rennen an der Nordschleife werden auch sie sicherlich nichts einzuwenden haben.

Mehr zum Thema: Themenseite zum 24h-Rennen 2016

Alexander Koch