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Scheunenfund: 144 Traumautos in China

Luxusautos unter Staubschicht

144 Luxusautos wie Maybach 62S, Ferrari F430 Spider und Bentley Continental Flying Spur stauben seit Jahren in einer Lagerhalle an der chinesisch-vietnamesischen Grenze vor sich hin. Wie kann man diesen Traumautos sowas antun?

Wenn man die Bilder aus China sieht, kann einem als Autoliebhaber schon ein wenig das Herz bluten. Sage und schreibe 144 Luxuslimousinen, Supersportler und Oberklassenwagen stehen aufgereiht in einer namenlosen Lagerhalle und setzen dabei Staub an. Und das schon seit Jahren, wenn man den chinesischen Behörden Glauben schenkt. Bleibt die Frage, wie man zu Autos nur so grausam sein kann. Ferrari F430 Spider, Mercedes G63 AMG, Maybach 62S und eine ganze Reihe von Bentleys und Rolls-Royce – sie alle schlummern unter einer dicken Schicht von Dreck. Die Story hinter diesem "Frevel" ist dabei ebenso spannend, wie traurig. Wie es von offizieller Seite heißt, handelt es sich bei der staubigen Auto-Halle nämlich um einer Art Asservaten-Kammer, in der Beweisstücke sichergestellt werden.

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144 Luxusautos stauben in China ein

Vor drei Jahren haben chinesische Zollbeamte an der Grenze zu Vietnam eine professionelle Autoschieberbande überführt, die an die 600 Autos illegal ins Reich der Mitte schaffen wollten. Seitdem stehen 144 der beschlagnahmten Luxuskarossen scheinbar vergessen in dieser Halle und warten darauf, dass die chinesische Justiz endlich entscheidet, was mit ihnen geschehen soll. Wie lange das noch dauert, kann in China mit seinem langsam arbeitenden Beamten-Apparat aber auch keiner sagen. Und wo genau sind eigentlich die restlichen 456 Luxusautos? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ...

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Julian Islinger