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VW Passat NMS (2016): Preise Nordamerika

Preise für das Passat-Facelift

VW veröffentlicht die Preise für das Passat-Facelift in den USA. Das 2016er-Modell ist in den Staaten für bereits unter 20.000 Euro zu haben.

Mitte September wurde der VW Passat Modelljahr 2016 für den amerikanischen Markt vorgestellt, jetzt hat der deutsche Autobauer im Zuge der Markteinführung die Preise für das Mittelklasse-Facelift bekanntgegeben. Demnach ist die Neuauflage des Passat NMS ("New Midsize Sedan") für den nordamerikanischen Markt zu Anschaffungskosten ab 22.440 US-Dollar erhältlich (ohne etwaig anfallende Steuern), was umgerechnet weniger als 20.000 Euro entspricht. Für diesen Preis bietet Volkswagen den VW Passat als Basismodell 1.8 TSI mit knapp über 170 PS, einem Drehmoment von 249 Newtonmeter und Frontantrieb an. Der Takt bei der aufgefrischten Modellreihe, die sich designtechnisch am europäischen Pendant orientiert, wird durch eine Sechsgang-Automatik vorgegeben. Optional kann ein R-Line-Sportpaket für mindestens etwa 1500 Dollar Aufpreis geordert werden. Wer es leistungstechnisch stärker möchte, für den bildet auch beim Facelift-Modell ein Sechszylinder mit 3,6 Liter Hubraum und über 280 PS die Alternative. Das maximale Drehmoment des VR6 beträgt 350 Newtonmeter, geschaltet wird bei der Sportvariante per Sechsgang-DSG-Automatik und/oder Schaltpaddeln. Den Preis für die Topversion VW Passat VR6 gibt Volkswagen of America mit mindestens 36.835 US-Dollar an, was umgerechnet etwa 32.500 Euro entspricht.

 

Bildergalerie: VW Passat Facelift (2016)

Unglücklicher Marktstart wegen Abgas-Skandal

Der mit großen Hoffnungen beladene Start des neuen Passat auf dem aus VW-Sicht schwächelnden US-Markt steht unter keinem guten Stern: Just zum Zeitpunkt der Vorstellung vor rund vier Wochen gab die amerikanische Umweltbehörde EPA bekannt, dass sie wegen Verstößen gegen den Clean Air Act Ermittlungen gegen VW aufgenommen hat. Mit einer speziellen Software seien Abgasmessungen von Diesel-Fahrzeugen manipuliert worden, was Europas größten Autobauer danach in eine große Krise stürzte. Ab Januar 2016 müssen auch in Europa insgesamt 8,5 Millionen Autos des VW-Konzerns einem Rückruf unterzogen werden. Die erwähnten Benziner-Optionen sind übrigens die einzigen Motoren zum Start des neuaufgelegten VW Passat NMS. Beim Vorgänger hatte Volkswagen auch einen 2,0-Liter-Turbodiesel mit 140 PS im Angebot, davon ist in der aktuellen Pressemitteilung jedoch noch keine Rede.

Amerikanische Händler der Marke übten unterdessen Kritik an der Modellauswahl für den US-Markt. Alan Brown, Vorsitzender des VW-Händlerverbandes Nordamerika, sagte gegenüber "Die Welt": "Die Modelle waren veraltet und auch noch überteuert für den amerikanischen Markt." Wie der seit 2011 erhältliche Vorgänger wird auch der neue VW Passat 2016 für den US-Markt in Chattanooga im Staat Tennessee produziert.

Neuheiten: Die VW-Stars der IAA 2015

Patrick Freiwah