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Audi A4, Skoda Superb und Co.: 5 VW-Neuheiten bis 2019

Konzernstrategien

Der VW-Konzern hat die Rekordmarke von zehn Millionen Autos pro Jahr geknackt – und legt nach. Ausblick auf die Neuheiten Audi A4, den nächsten Skoda Octavia und ein schickes SUV-Coupé

Unter dem Konzerndach der Volkswagen AG hat sich Vielfalt materialisiert. Die pralle Auswahl reicht vom City-Hopser über diverse Supersportwagen bis hin zum Schwerlastwagen süddeutscher oder auch südschwedischer Provenienz. Ein volles Dutzend fein säuberlich differenzierter Marken ist am Start, das beständig neue Nischen zu füllen sucht. Aber nicht nur das. Allergrößte Wachsamkeit gilt konzernweit, sobald es um die Erneuerung der großen Volumenbaureihen geht, mit denen das Geld verdient wird. Die spannende Frage: Was planen Audi, Skoda und die Dreh- und Angel-Marke VW in der Zukunft?

Audi A4: Neuauflage kommt zur IAA 2015

Bei Audi gehört dem neuen A4 – er feiert auf der IAA im September Premiere – alle Achtung. Fortschrittliche Technik, sehr gute Anfass- und Verarbeitungsqualität und nach wie vor attraktives Design wecken Begehrlichkeiten. Im Gegensatz zum Konzernkonkurrenten VW Passat basiert der neue Audi A4 nicht auf dem viel zitierten modularen Querbaukasten (MQB), sondern auf dessen Gegenentwurf für längs eingebaute, auf Wunsch auch großvolumige Motoren.

Im Vergleich zum aktuellen Modell (Länge: 4,70 m, Breite: 1,83 m, Höhe 1,43 m) ändern sich die Abmessungen nur geringfügig. Im Innern haben die Entwickler dennoch zusätzliche Millimeter herausgekitzelt. Knie- und Fußraum legen leicht zu, und auch die gefühlte Innenraumbreite wächst moderat. Eine um 80 Millimeter gestreckte Langversion bleibt indes dem chinesischen Markt vorbehalten.

Die auffälligsten Design-Neuerungen betreffen den deutlich trapezförmiger gestalteten Grill, der von extrascharf geschnittenen Scheinwerfern flankiert wird, die entfernt an ein Sichelmotiv erinnern. Erklärtes Ziel der Designer war die optische Breitenbetonung. Querstreben im Grill und den Lufteinlässen sowie eine prägnante Abrisskante am Heck verstärken diesen Eindruck.

Antriebsseitig setzen die Ingolstädter weiterhin auf ein breit gefächertes Angebot. Es reicht vom 1,4-Liter-Benziner mit Zylinderabschaltung (125 PS) bis zum doppelt aufgeladenen 3,0-Liter-V6-Benziner mit mehr als 500 PS. Bei den Dieseln – das Rückgrat bildet der 2.0 TDI mit 136, 163 und 190 PS – geht die Leistung bis hinauf zum 272 PS starken 3,0-Liter-V6. Zu den alternativen  Antrieben zählt eine CNG-Variante (Erdgas). Und schon kurz nach der Markteinführung im November soll ein Plug-in-Hybrid – 2,0-Liter-Benziner plus E-Motor – folgen, der eine Systemleistung von 225 PS bereithält. Elektrische Reichweite: gut 50 Kilometer.

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Volker Koerdt, Stefan Miete, Klaus Uckrow