Autosalon Paris 2012

VW Golf VII 2012 mit MQB: Leichter, sparsamer und dynamischer

Feinarbeit am Bestseller

Der Kompaktklasse-Bestseller aus Wolfsburg feiert auf dem Pariser Salon 2012 sein Debüt: Der VW Golf VII wird leichter, sparsamer und sicherer

Der VW Golf ist der unumstrittene Platzhirsch in der Kompaktklasse, aber nicht nur in Wolfsburg weiß man: Stillstand bedeutet Rückschritt! Um der wachsenden Konkurrenz aus Deutschland, aber auch aus dem asiatischen Raum weiterhin den entscheidenden Schritt voraus zu sein, hat Volkswagen seinen Bestseller von Grund auf neu entwickelt und will mit der siebten Generation wieder ein klassenloses Auto auf die Räder stellen, das modernsten Ansprüchen an einen Kompakten nicht nur gerecht wird, sondern neue Maßstäbe setzt.

VW Golf VII mit MQB: Leichter, sparsamer und dynamischer

Der neue VW Golf VII basiert technisch – wie der Audi A3 2012 – auf dem modularen Querbaukasten (MQB) des VW-Konzerns, was gleich eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich bringt: Trotz weiter verbesserter Sicherheitsausstattung und eines Wachstums um 5,5 Zentimeter in der Gesamtlänge, was einen geräumigeren Innenraum und 30 Liter mehr Gepäckraum ermöglicht, konnte VW das Gewicht des Golf VII um stattliche 100 Kilogramm reduzieren.

Auch der Radstand wurde verlängert und ermöglicht gemeinsam mit dem niedrigeren Gewicht eine Steigerung der Dynamik. Wichtiger dürfte den meisten Kunden allerdings der Vorteil an der Tankstelle sein: Die Emissionen des kompakten Wolfsburger fallen um bis zu 23 Prozent niedriger als bei der sechsten Generation aus, der Einstiegs-Diesel mit 105 PS verbraucht nur 3,8 Liter auf 100 Kilometer. Auch der neue Golf 1.4 TSI mit 140 PS und Zylinderabschaltung – bekannt aus dem VW Polo BlueGT – kann mit einem Normverbrauch von 4,8 Liter und 112 Gramm CO2 pro Kilometer glänzen.

Für mehr Sicherheit im Alltag sorgen moderne Assistenzsysteme, angefangen von einer Müdigkeitswarnung über ein Front Assist-System mit City-Notbremsfunktion, das laut VW für eine deutliche Reduzierung der Unfälle mit Personenschäden sorgen kann bis hin zur serienmäßigen Multikollisionsbremse, die nach einem ersten Unfall mit Airbag-Auslösung automatisch für eine weitere Verzögerung bis zum Stillstand sorgt.

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Auch beim Infotainment geht Volkswagen die nächsten Schritte und bietet gleich drei verschiedene Größen für den Touchscreen-Monitor: Wahlweise kommen 5, 5,8 oder 8 Zoll Bildschirmdiagonale zum Einsatz, der kleinste Monitor ist serienmäßig verbaut. Die beiden größeren Varianten erkennen automatisch die Annäherung einer Hand und wechseln sofort in den etwas komplexeren Bedien-Modus, der neue Eingaben ermöglicht. Wenn keine Hand in der Nähe ist, wird die Darstellung auf das Wesentliche reduziert. Praktisch: Das Karten-Material wird in den ersten drei Jahren nach dem Kauf kostenlos auf dem neuesten Stand gehalten.
Benny Hiltscher