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VW Arteon: Genfer Autosalon 2017 (Update!)

CC-Nachfolger heißt Arteon

Die neue Fließheck-Limousine namens VW Arteon beerbt den CC, siedelt sich noch oberhalb des Passat an und vertritt VW bis zum Debüt des neuen Phaeton in der Oberklasse. Der VW Arteon feiert seine Weltpremiere auf dem Genfer Autosalon 2017!

Das neue Fließheck-Modell aus Wolfsburg heißt VW Arteon und nicht mehr (Passat) CC. Damit soll sich der Arteon, der übrigens für den Genfer Autosalon 2017 (9. bis 19. März) angekündigt ist, deutlich vom Passat distanzieren und die Oberklasse ins Visier nehmen. Schließlich steht der VW Arteon nach der Einstellung des Phaeton zumindest bis zu dessen Nachfolger an der Spitze des VW-Modellprogramms. Mit der Bekanntgabe des neuen Namens, der sich aus "Art" (Englisch für Kunst) und "eon" für VW-Premiumautos zusammensetzt, gewährt VW auch einen ersten offiziellen Blick auf das Design. Scheinwerfer und VW-Zeichen des VW Arteon bieten eine neue Design-Interpretation der Frontpartie: Wie alle neue VW dominiert auch den Arteon ein horizonaal betontes Markengesicht, dessen Kühlergrill-Rippen sich aber bis in die dreidimensional gestalteten Frontscheinwerfer ziehen. Wie sein formeller Vorgänger CC hat auch der VW Arteon rahmenlose Türen. Um aber das Fließheck-Modell auch praktisch zu gestalten, erhält der Arteon (2017) eine oben angeschlagene Heckklappe.

Bildergalerie starten: VW Arteon (2017)

VW Arteon (2017) im Teaser-Video:

 

VW Arteon auf dem Genfer Autosalon 2017

Neben der Skizze gelangten aber auf der Plattform Autoblog.nl auch schon erste Patentbbilder vom VW Arteon ins Netz. Sie zeigen: Die rund 4,90 Meter lange Sportlimousine ist eine ganze Klasse größer als der Passat – länger, breiter, üppigere Räder und verlängerter Radstand. Trotzdem wird sich der VW Arteon (2017) dank Modularen Querbaukastens (MQB) viele Komponenten mit dem Passat teilen. Das ist besonders im Innenraum erkennbar, wo kaum ein Unterschied zum Konzern-Bruder ausgemacht werden dürfte. Lediglich das Display in der Cockpit-Mitte wirkt größer und könnte das neue Infotainment-System mitbringen, das auch für das Facelift des Golf 7 verfügbar sein wird. Neben dem großen Bildschirm bietet es Smartphone-Integration, Mirror Link und Gestensteuerung an. Aber auch am Touareg wird sich der VW Arteon bedienen, denn auch hier wird es die glasüberbauten, volldigitalen Instrumente geben.

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VW Arteon (2017) mit bis zu 300 PS

Da der Arteon Komfort und Fahrdynamik miteinander verbinden soll, wird es nicht bei der Einstiegsmotorisierung – ein 150 PS starker 1.5 TSI – bleiben. Darüber hinaus erhält der VW Arteon (2017) einen Zweiliter-TSI mit 190 PS. Zum Marktstart des VW Arteon im Sommer 2017 wird ein Vierzylinder-Biturbo mit bis zu 280 PS und einem besonders fülligen Drehmomentverlauf die Spitze der Motorisierung darstellen. Etwa zwei Jahre danach könnte auch der für den Quereinbau geeignete VR6-Turbo im VW Arteon zum Einsatz kommen, der bereits in China Verwendung findet. In dieser Variante sind mehr als 300 PS durchaus denkbar. Freunden des Diesels bietet sich der kraftvolle und sparsame 2.0 TDI an, der das bekannte Leistungsspektrum von 150 bis 240 PS abdeckt.

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Alexander Koch/Lena Reuß/Volker Koerdt/Stefan Miete