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Neuheiten von VW und Audi bis 2018

Familiensache

Entsprechend selbstbewusst fällt der große, üppig verchromte Grill aus. Am anderen Ende befindet sich eine große Heckklappe – ein praktisches Unterscheidungsmerkmal etwa zum Mercedes CLS. Technisch zieht VW beim Vorabmodell alle Register. Hinter der Bezeichnung GTE verbirgt sich ein Plug-in-Hybridantrieb – im vorliegenden Fall mit V6-Benziner sowie zwei Elektromotoren, die eine Systemleistung von fast 390 PS erreichen.

Passat CC-Neuauflage und Audi prologue als A8-Ausblick

Wie bei der in Detroit gezeigten SUV-Studie Cross Blue verfügt der Sport Coupé Concept GTE über VWs sogenannte „elektrische Kardanwelle“. Damit ist gemeint: Sollte es die Situation erfordern, wird der Fronttriebler zum Allradler. Der Verbrennungsmotor treibt die Vorderräder an und versorgt dabei den vorderen E-Motor mit Energie. Dieser dient dann nur als Generator für den an der Hinterachse platzierten zweiten E-Motor. Weil die Energie via Kabel und nicht mechanisch nach hinten gelangt, sprechen die Techniker von einer elektrischen Kardanwelle.

Das Thema Plug-in-Hybrid wird auch bei VW immer wichtiger – so darf man im neuen CC mit einem entsprechenden Serienangebot rechnen. Wie ausdrucksstark sich das Design von Audi weiterentwickeln soll, zeigte bereits auf der Los Angeles Auto Show im November die Studie Audi prologue, das erste Werk aus der Feder des neuen Designchefs Marc Lichte. Er hat abermals zum Zeichenblock gegriffen und ein fünftüriges Kombi-Coupé geschaffen. Ein großes: 5,11 Meter lang, 1,97 Meter breit, 1,40 Meter flach und mit 3,04 Meter Radstand.

Die Dimensionen des edlen Kombis machen deutlich, auf welche Baureihe die Studien hindeuten – auf den neuen A8. Die größten Unterschiede zur Coupé-Studie zeigen das lange, weit nach hinten gezogene Dach, die sehr flach stehenden D-Säulen und der verfeinerte Grill mit Querstegen aus gebürstetem Aluminium. Und Audi setzt ebenfalls auf den Plug-in-Hybrid. Im Avant kommt der Antriebsstrang aus dem Q7 e-tron quattro zum Einsatz, der im Sommer startet.

Ein 3,0-Liter-V6-Turbodiesel (353 PS) arbeitet dabei mit einem 136 PS kräftigen E-Motor zusammen (Systemleistung: 455 PS). So gerüstet soll der luftgefederte Luxus-Kombi in 5,1 Sekunden von null auf 100 km/h stürmen – und nach NEFZ-Norm mit nur 1,6 Liter Diesel auskommen. „Avantissimo“ könnte man sagen. Aber das war noch längst nicht alles. Klicken Sie sich doch mal durch die Bildergalerie.

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Stefan Miete