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Tesla Model S: Preis (Update!)

Tesla senkt Preis für Model S

Tesla senkt die Preise! Das Tesla Model S 60 kostet 69.020 Euro. Damit kassiert das Model S die staatliche E-Prämie von 4000 Euro. Dafür ist die Ausstattung karg. Für das Topmodell P100D bietet Tesla ein zusätzliches Software-Update an, das die Limousine zum Zehn-Sekunden-Auto über die Viertelmeil macht (10,6 Sekunden!).

Der bisherige Preis für das Tesla Model S war zu hoch, um den staatlichen Umweltbonus von 4000 Euro einzustreichen. Hier liegt die Grenze beim Netto-Preis von 60.000 Euro. Darauf hat Tesla reagiert und den Basispreis für das Model S 60 auf 69.020 Euro brutto und 58.250 Euro netto gesenkt. Noch ist das Tesla Model S nicht auf der Liste der förderfähigen Autos gelandet, das soll sich nach Ansicht von Tesla aber schnell ändern. Den gesenkten Basispreis holt Tesla über eine kargere Serienausstattung wieder herein: So sinkt die Motorleistung der 60-kWh-Batterie um 20 Prozent, außerdem sind Navi, Parksensoren, Rückfahrkamera und Totwinkelassistent nun aufpreispflichtig. Alle Extras aber können über das Komfort-Paket im Wert von 5200 Euro wieder eingekauft werden. Auch die Leistung lässt sich, ohne Einfluss auf die Umweltprämie, wieder steigern. Das Tesla Mode S ist das erste, komplett selbst konstruierte E-Auto von Tesla. Seit 2012 ist das fast fünf Meter lange und gut 2,2 Meter breite Oberklassemodell erhältlich.

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Geschichte Teslas im Video:

 

Preis Tesla Model S: ab 69.020 Euro

Dabei ist es nicht nur eines der ganz wenigen E-Autos dieser Größe auf dem Markt, es bietet gegen ein Aufpreis von 4400 Euro auch eine dritte Sitzreihe. Sie schränkt allerdings den 894 Liter fassenden Stauraum erheblich ein. Doch sollte die Praxisnähe nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Tesla Model S in der Top-Ausstattung ein absoluter Sportwagen ist: Als P100D mit 100-kWh-Batterie und Allradantrieb beschleunigt das Tesla Model S in nur 2,7 Sekunden auf Tempo 100 und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Ganz neu: Neben dem in den anderen Modellen aufpreispflichtigen Luftfahrwerk (2800 Euro) beinhaltet das Topmodell auch den Ludicrous-Modus. Er ist vergleichbar mit dem Insane-Modus in den nicht mehr angebotenen Modellen P85D und P90D. Ludicrous presst auch die letzten Leistungsreserven aus den im Fahrzeugboden verbauten Akkus. Dank eines zusätzlichen Software-Updates, soll der neue Sprintwert auf Tempo 100 lediglich 2,4 Sekunden betragen und der Sprintwert über die Viertelmeile bei 10,6 Sekunden liegen. Der Spaß hat aber auch seinen Preis. Das Model S P100D startet bei 149.620 Euro. Das "D" im Namen steht im Übrigen für "Dual Motor" – zwei unabhängig voneinander arbeitende E-Motoren an der Vorder- und Hinterachse. Eine Technik, die Tesla mit einem Update 2014 auf den Markt brachte.

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Topmodell P100D mit Ludicrous-Modus

Seitdem gibt es auch das Tesla Model S auch mit dem Autopiloten für 2800 Euro plus Aktivierungspauschale von 3300 Euro, dessen automatische Spurhaltefunktion aber nicht mit vollautonomen Fahren zu verwechseln ist. In der Basisvariante 60 mit 60-kWh-Batterie und Hinterradantrieb kostet das Tesla Model S übrigens nur die Hälfte des Topmodells, rund 69.020 Euro. Dafür schafft das Model S nicht nur 408 Kilometer Reichweite (nach europäischem Verbrauchszyklus NEFZ), sondern auch die Tempo 100 in 5,8 Sekunden und eine Spitze von 210 km/h. Sind die Akkus leer, lässt sich das Tesla Model sowohl über die 230V-Wechselstrom-Steckdose als auch am Tesla-Supercharger – hier in nur 75 Minuten – aufladen. Letzterer ist ab Januar 2017 für Neukunden nicht mehr kostenfrei, die nur noch ein Guthaben von 400 kWh erhalten. Die anschließende Gebühr soll laut Tesla aber unter dem Preis für die Tankfüllung eines Autos mit Verbrenner liegen. Ebenfalls neu ist das Glasdach für 1500 US-Dollar, das 98 Prozent der UV-Strahlung und 81 Prozent der Hitze abweisen soll. Bereits im Frühjahr 2016 erhielt das Tesla Model S eine optische Auffrischung und als eines von ganz wenigen Autos überhaupt eine Front ohne Kühlergrill. Mehr zum Thema: Das kostet der Tesla-Supercharger

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Zahlreiche Optionen für Tesla Model S

Von Beginn an war der charakteristische wie riesige 17-Zoll-Touchscreen als zentrales Steuerelement im Armaturenbrett an Bord des Tesla Model S. Es verfügt über Internet-Anbindung und ermöglicht WiFi-Hotspots für die Passagiere. Darüber hinaus kann das Model S, das im Euro-NCAP-Crashtest fünf Sterne errang, gegen Aufpreis mit zahlreichen weiteren Optionen ausgestattet werden: Das Premium-Update für 3900 Euro beinhaltet unter anderem den neuen HEPA-Luftreinigungsfilter und LED-Kurvenlicht sowie -Nebelscheinwerfer. Das Kaltwetter-Paket für 1100 Euro umfasst ein beheizbares Lenkrad, eine Sitzheizung, einen Enteiser für die Scheibenwischer und beheizbare Scheibenwaschdüsen. Das Uprade für die Hifi-Anlage des Tesla Model S namens Ultra High Fidelity Sound mit zwölf Lautsprechern kostet 2800 Euro, das Hochstrom-Ladegerät 1700 Euro plus Aktivierungspauschale von 2100 Euro. Mehr zum Thema: Gutachten zum Tesla-Autopiloten

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Modell Akku Antrieb Beschleunigung Top-Speed Reichweite Preis (brutto in €)
S 60 60 kWh Hinterrad 5,8 Sek./100 km/h 210 km/h 408 km 69.020
S 60D 60 kWh Allrad 5,4 Sek./100 km/h 210 km/h 408 km 74.520
S 75 75 kWh Hinterrad 5,8 Sek./100 km/h 225 km/h 480 km 83.620
S 75D 75 kWh Allrad 5,8 Sek./100 km/h 225 km/h 490 km 89.120
S 90D 90 kWh Allrad 4,4 Sek./100 km/h 250 km/h 557 km 99.720
S P100D 100 kWh Allrad 2,4 Sek./100 km/h 250 km/h 613 km 149.620
Alexander Koch