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Renault Initiale Paris: Espace-Nachfolger zur IAA 2013

Einer für alle

Gewachsen und futuristisch zeigt sich die Studie Renault Initiale Paris bei der IAA 2013. Der Espace-Nachfolger ist eine Mischung aus Van und SUV

Renault zeigt auf der IAA 2013 die Studie Initiale Paris. Sie ist eine Synthese aus den sechs Konzeptfahrzeugen der letzten sechs Jahre und gibt einen Ausblick auf den kommenden Renault Espace. Dieser soll mit einer Länge von 4,85 Meter künftig so groß wie der aktuelle Grand Espace werden. Und das Wachstum scheint gänzlich den Insassen zugute zu kommen, wie kurze Überhänge und ein voluminöser Fahrgastraum erwarten lassen.

Renault Initiale Paris Concept: Ausblick auf Espace

Die Studie zeigt zudem die neue Designsprache Renaults. Scheinbar klebten auf den Reißbrettern Bilder von Limousinen, Vans und SUVs, an denen sich die Designer orientierten. Der Initiale Paris thront auf großen 22-Zoll-Rädern, trägt ein schwungvolles Blechkleid und bietet dank großer Fensterflächen viel Rundumsicht.

Warum die Studie den Beinamen "Paris" trägt, zeigt sich bei näherer Betrachtung. Die zahlreichen Rautenmuster sind als Hommage an den Eiffelturm gedacht. Wo der Turm in der Stadt der Liebe steht, beantwortet Renault ebenfalls:  Ein transparenter Paris-Stadtplan ziert das Aluminium-Plexiglasdach. Dennoch haben die Franzosen den Initiale Paris nicht rot gefärbt, sondern im Effekt-Lack "Amethyst" lackiert. Bei den Leuchten wird es hingegen wieder romantisch: Die Tagfahrlichter sollen an einen Lidschlag erinnern.

Der futuristische Innenraum hält nach dem Öffnen der gegenläufig angeschlagenen Türen einen variablen Innenraum bereit. Renault testet hier ein neues Konzept mit Lamellen-Rückenlehnen, die zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten eröffnen sollen. Die Beschallung übernimmt ein Bose-Soundsystem. Die Boxen sind direkt an die Kopfstützen des Fahrers-, Beifahrers und selbst der beiden hinteren Einzelsitze angebracht.

In der Studie werkelt der dCi 130-Dieselmotor - modifiziert. Die gewonnene Erfahrung aus der Formel 1 floß in die Überarbeitung mit ein. Das Ergebnis: Er soll 25 Prozent weniger verbrauchen als andere Diesel mit ähnlicher Leistung.

Neben der Van-Studie zeigt Renault auf der IAA 2013 die aktualisierten Mégane und Mégane R.S. und auch im Motorsport schreitet die Entwicklung voran. Das neue Antriebssystem für die Formel 1 "Energy F1-2014" wird ebenso in Frankfurt zu sehen sein wie Spark-Renault SRT_01E für die Formel E - ein emissionsfreier Monopost für die Elektro-Rennserie.

Michael Gorissen