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Smart Brabus (453) 2016: Preis

Smart-Brabus ab rund 20.000 Euro

In gleich drei Varianten stürmt der freche Smart Brabus (2016) zur Motorshow nach Peking. Doch für die kleinen Spaßmacher mit Werks-Tuning wird ein saftiger Preis aufgerufen.

Wenn der neue Smart Brabus (2016) selbstbewusst nach Peking stürmt, könnte man durchaus von Bodybuilding für den Bonsai-Benz sprechen. Knapp ein Jahr nach der Premiere legt Brabus jetzt wieder Hand an den Smart und macht aus dem Stadtflitzer ein kunterbuntes Knallbonbon. Der Kraftzwerg mit dem vom Werk lizensierten Tuning kommt in Europa im Juli in den Handel. Und zwar in allen drei Karosserievarianten, also als Smart Fortwo Brabus (ab 19.710 Euro), als Cabrio (ab 22.970 Euro) und als verhältnismäßig geräumiger Smart Forfour Brabus für mindestens 20.520 Euro. Für einen Aufpreis von rund 3.000 Euro auf das bislang teuerste Modell erhöhen die Kraftmeier aus dem Kohlenpott den Druck des Laders und kitzeln so 109 PS aus dem 0,9 Liter gro0en Dreizylinder. Das sind sieben PS mehr als früher und vor allem 19 PS mehr als beim bisherigen Spitzenmodell. Außerdem steigt das Drehmoment gegenüber dem bisherigen Brabus -Smart um 23 auf 170 Newtonmeter. Entsprechend flott kommt der Winzling auf Touren. Die zweitürigen Varianten des Smart Brabus (2016) schaffen den Standardsprint in 9,5 Sekunden, der Viertürer benötigt 10,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Und damit das auch wirklich klappt, gibt es nun sogar eine Racestart-Funktion für die serienmäßige Doppelkupplung. Wer danach tapfer auf dem Gas bliebt, erreicht im stärksten Fortwo 165 und im Forfour sogar 180 km/h – so schnell war ein Smart ab Werk noch nie.

Bildergalerie: So rast der Smart Brabus (2016) nach Peking

Preis: Smart Brabus (2016) kostet ab 19.710 Euro

Wie immer beim Werkstuning bleibt es natürlich nicht beim stärkeren Motor. Für den Smart Brabus (2016) wurden auch das Fahrwerk überarbeitet, breitere Reifen aufgezogen und die Federung 20 Prozent straffer abgestimmt. Es gibt wuchtigere Schürzen und Schweller und aus dem neuen Diffusor lugen die Endrohre eines Sportauspuffs hervor, der ein lustvoll heißeres Liedchen trällern soll. Dazu noch Sportsitze, ein paar Zusatzanzeigen im neu dekorierten Cockpit und viel teurer Zierrat – und fertig ist der AMG für Anfänger. Bevor jetzt Klimaschützer und Bedenkenträger Zeter und Mordio rufen angesichts der unsinnigen Aufrüstung im Großstadtdschungel hat Smart-Chefin Annette Winkler gleich zwei beschwichtigende Botschaften im Gepäck. Die eine ist der nahezu unveränderte Normverbrauch von 4,5 Litern für den Smart Fortwo Brabus und 4,6 Litern für Cabrio und Forfour, die andere der Ausblick auf die nächste Neuheit im Smart-Portfolio. Denn nachdem im Sommer 2016 erst einmal die Sportler dran sind, denkt Smart im Herbst an die Sparer – und bringt alle drei Modelle auch wieder mit Elektroantrieb.

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Thomas Geiger