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Seat Leon (2019): Erste Fotos (Update!)

Leon wird digitaler denn je

Der nächste Seat Leon (2019) wird digital, von einem 130 bis 200 PS starken 1,5-Liter-Benzindirekteinspritzer angetrieben und möglicherweise erstmalig elektrifiziert. Zeigen Fotos den ersten Leon-Erlkönig?

Möglicherweise zeigen Fotos den Erlkönig des Seat Leon (2019). Doch ist nicht eindeutig, ob der in Südeuropa erwischte und hier gezeigte Leon-Erlkönig tatsächlich eine Mule – also neue Technik unter alter Karosserie –, oder doch ein Prototyp der noch aktuellen Generation ist. Doch ist klar, dass die Seat-Ingenieure bereits intensiv an der neuen Generation des Seat Leon (2019) werkeln. Nach dem radikalen Design-Wechsel beim Vorgänger arbeiten die Seat-Designer an der Weiterentwicklung des eingeschlagenen Wegs: So stehen derzeit wohl verschiedene Optionen zur Ausgestaltung des Kühlergrills am neuen Seat Leon (2019) zur Wahl. Die Basis des nächsten Seat Leon (2019) ist auch weiterhin der Modulare Querbaukasten (MQB), mit dessen Weiterentwicklung für den Leon (2019) ein neuer 1,5-Liter-Vierzylinder bereitsteht. Der Benzindirekteinspritzer, aufgeladen durch einen Turbo mit variabler Turbinengeometrie, leistet ja nach Abstimmung zwischen 130 und 200 PS. Durch das eingesetzte Miller-Brennverfahren ist der Verbrauch bis zu zehn Prozent geringer als bei vergleichbaren Benzindirekteinspritzern.

Bildergalerie starten: Seat Leon (2019)

Seat-Modellpalette im Video:

 

Elektrischer Seat Leon (2019) ist denkbar

Unterhalb des 1,5-Liter-Benziners erhält der Seat Leon (2019) Dreizylinder-Benziner, unter anderem einen Einliter-TSI mit 115 PS und einem maximalen Drehmoment von 200 Newtonmeter. An der Spitze der Leon-Palette rangiert auch weiterhin der Seat Leon Cupra mit einem dann über 300 PS starken Zweiliter-Vierzylinderbenziner. Da Konzernmutter VW derzeit an einem neuen Baukasten für rein elektrisch angetriebene Autos mit 250 bis 500 Kilometern Reichweite arbeitet, ist auch erstmalig ein Elektro-Leon denkbar. Beim Modularen Elektrobaukasten (MEB) liegen die Batterien flach im Boden, erlauben vergleichsweise kompakte und achsnahe Antriebe. Auch bei der Bedienung und der Konnektivität macht der Seat Leon (2019) einen Schritt nach vorne, die Spanier planen digital.

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Alexander Koch