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Seat City-SUV (2017): Erste Infos

Seat-SUV in der Polo-Klasse?

Das kleine Seat City-SUV soll schon 2017 neue Kunden für die Spanier erobern. Der Mini-Offroader wird kleinstes Mitglied der dreiköpfigen Seat SUV-Familie. Das wissen wir bis jetzt.

Es hat ein Weilchen gedauert, aber nun ist Seat offenbar auf den SUV-Geschmack gekommen. Nur wenige Tage nach der Weltpremiere des Ateca ist nun offiziell, dass schon 2017 ein kleineres City-SUV nachgelegt wird. Der momentan noch unbenannte Offroader im Kleinwagen-Format soll im spanischen Stammwerk Martorell gebaut werden und einen großen Teil dazu beitragen, dass die junge SUV-Sparte mittelfristig zu einem wichtigen Standbein der Marke wird. Gemeinsam sollen das neue Seat City-SUV und der etwas größere Ateca auf der SUV-Welle schwimmen, die den Automarkt seit einigen Jahren durcheinanderwirbelt und scheinbar ungebremst weiterrollt. Mit dem neuen Crossover ist auch dafür gesorgt, dass die Auslastung des Werks in der Nähe von Barcelona auf absehbare Zeit gesichert ist. Als technische Grundlage für den kleinen Kraxler dient der Modulare Querbaukasten des Volkswagen-Konzerns, der in der Spezifikation MQB A0 verwendet wird. Die spezifische Abstimmung der Komponenten erfolgt direkt vor Ort in Martorell, schließlich soll das City-SUV klar als Seat erkennbar sein. Mehr zum Thema: SUV und Crossover 2016

Bildergalerie starten: Erste Infos zum Seat City-SUV (2017)

Das Seat City-SUV kommt 2017 auf MQB-Basis

Aus der Entscheidung für den MQB A0 resultiert auch der Umstand, dass der kleine Bruder des Ateca ausschließlich mit Frontantrieb angeboten werden kann. Im künftigen SUV-Portfolio des Volkswagen-Konzerns werden auch die kommenden Offroad-Varianten von VW Polo und Skoda Fabia den MQB A0 nutzen, eine Vorschau auf die zu erwartenden Proportionen lieferte bereits die Genf-Studie VW T-Cross Breeze. Während der Wolfsburger durchaus in der gezeigten Cabrio-Variante angeboten werden könnte, rollen die City-SUVs von Seat und Skoda permanent geschlossen zu den Händlern. Angetrieben werden die rund 4,15 Meter kurzen Crossover von effizienten Motoren mit drei und vier Zylindern, die meisten Kunden dürften im 110 PS starken 1-Liter-TSI aus dem T-Cross Breeze eine passende Lösung sehen. Und weil aller guten Dinge drei sind, wird das Seat SUV-Programm spätestens im Jahr 2020 mit der Serienversion der Studie 20V20 nach oben abgerundet. Der dritte Offroader ist oberhalb des 4,36 Meter langen Ateca positioniert und wird mit einer Länge von 4,70 Meter auch größere Familien ins Visier nehmen.

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Benny Hiltscher