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Renault Trezor (2016): Alle Infos

E-Studie Trezor gibt sich sportlich

Die Elektro-Studie Renault Trezor (2016) stammt aus der Feder von Laurens von den Acker. Das Concept Car gewährt einen Einblick in Renaults Zukunft und lockt mit den Fahrleistungen eines Sportwagens.

Mit der Elektro-Studie Renault Trezor (2016) präsentieren die Franzosen ihre Pläne für die Zukunft. Flach, breit, endlos lang und aus der Feder des talentierten Laurens von den Acker, öffnet sich der elektrische Gran Turismo wie ein Schmuckkästchen und klappt zum Einsteigen gleich das ganze Dach nach oben. Dann fällt der Blick in einen feuerroten Innenraum, in dem ein Pärchen zur rasenden Traumreise starten kann: Bequeme Liegeschalen, elektrisch verstellbare Kopfstützen und Fußrasten, maßgeschneiderte Koffer im hölzernen Armaturenbrett und handvernähtes Sattelleder – während das mit den Fingerspitzen frei konfigurierbare Cockpit aus OLED-Bildschirmen gefährlich nach Captain Future aussieht, wirkt das Interieur des Renault Trezor (2016) tatsächlich ein bisschen wie Kunsthandwerk und bringt ein bisschen Wärme zurück in die kühle Welt der Elektroautos. Nicht umsonst schimmert hier auch nirgends ein gleißendes Weiß oder gar ein elektrisches Blau, sondern Rot ist die bestimmende Farbe – nicht nur weil die umlaufende Panorama-Scheibe entsprechend eingefärbt wurde.

Bildergalerie: Renault Trezor (2016)

Renault Alpine Vision im Video:

 

Elektro-Studie Renault Trezor (2016) gewährt Blick in die Zukunft

Der Renault Trezor (2016) rückt den Hersteller nicht nur in eine Liga mit Ferrari oder Lamborghini, sondern schürt auch den Traum vom Rasen ohne Reue. Denn während die Konkurrenz rund um den Renault sich gerade redlich müht, der Elektromobilität den Anstrich des Alltäglichen zu geben, lockt van den Acker lieber mit den Fahrleistungen eines Supersportwagens und baut in seinem Schaustück die Technik aus der Formel E ein: 350 PS und 380 Newtonmeter katapultieren den Renault Trezor (2016) in weniger als vier Sekunden auf Tempo 100 und der Strom aus den beiden Akkublöcken im Bug und im Heck reicht für eine Reichweite bis zu 300 Kilometer. Dass van den Acker mit dieser Vision nicht unglaubwürdig wird, hat gleich zwei Gründe: Zum einen hat Renault bereits zweimal die Formel 1 der elektrischen Welt gewonnen. Und zum anderen bieten die Franzosen schließlich schon so lange elektrische Brot- und Butter-Autos wie den Renault Zoe oder den Twizy an, dass sie jetzt mit dem Renault Trezor auch mal ein bisschen über die Stränge schlagen dürfen.

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Im Renault Trezor wird mit neuer Technologie gespielt 

Natürlich sollte man nicht einmal im Traum daran glauben, dass dieser elektrische GT einmal in Serie gehen könnte. Zumal Renault jetzt mit der neuen Alpine erst einmal wieder einen konventionellen Sportwagen vom Stapel lassen und bei den reichen Rasern etablieren muss. Aber so ganz ohne Hintersinn hat van den Acker den Renault Trezor (2016) natürlich trotzdem nicht geöffnet. Erstens, weil er dort mit Details wie mit der kommenden Cockpit-Technologie spielen kann. Und zweitens weil er in der Studie nicht nur den Abschluss des ersten Designzyklus sieht, sondern auch den Beginn des zweiten. Denn in jeder Kirsche steckt schließlich auch der Kern, aus dem mal ein neuer Baum entsteht.

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Thomas Geiger