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Renault Alaskan (2017): Alle Infos

Alaskan bereit für Südamerika

Mit dem Renault Alaskan (2017) hat der französische Hersteller erstmals einen Pickup im Sortiment, für dessen Entwicklung sich kräftig an Nissan-Technik bedient wurde.. Marktstart wird der Midsize-Truck zuerst in Südamerika begehen.

Jetzt ist es raus: Der Renault Alaskan (2017) wird seinen Markenstart zuerst in Südamerika begehen. Gerade noch als Concept Car gehandelt, enthüllt Renault jetzt den fertigen Alaskan und lässt im selben Atemzug erste Details zu dessen Spezifikationen verlauten. Anlass für die schnelle Realisierung des fertigen Alaskans dürfte vor allem Renaults Zusammenarbeit mit Nissan sein, deren eigener Pickup Navara die technische Marschroute für die Entwicklung des Alaskans vorgab. Nicht nur der Innenraum des Renault Alaskans (2017) stammt bis auf das Lenkrad komplett von Nissan, auch der angekündigte Biturbo-Diesel mit seinen Leistungsstufen zwischen 160 und 190 PS versieht seinen Dienst bereits erfolgreich in Nissans Navara-Truck. Wer also ausprobieren möchte, wie sich der Alaskan fahren wird, kann dies schon mal im Navara tun.

Bildergalerie starten: Renault Alaskan (2017)

Der Renault Alaskan (2017) im Video:

 

Der Renault Alaskan (2017) startet in Südamerika

Optisch präsentiert sich der Renault Alaskan (2017) zweigeteilt. Wie erwähnt, dürften Navara-Fahrer im Cockpit das ein oder andere Déjà-vu erleben. Die Frontgestaltung ist hingegen eigenständig im Design, nach hinten raus bleibt die Karosserie aber deutlich an die des Nissan-Vorbilds angelehnt. Im Vergleich mit dem Concept-Car haben einige Experimente nicht den Sprung in die Serie geschafft, darunter die 21-Zoll-Räder, die Rückspiegelkameras oder die Solarzellen samt extravaganter Dachbox. Übrig bleibt ein Midsize-Pickup von 5,3 Metern Länge und einem Zuladungsgewicht von 1,1 Tonnen, der sich zukünftig mit der Konkurrenz wie Amarok, Fullback und Hillux messen darf. Mit seiner hohen Nutzlast erzielt der Renault Alaskan (2017) schon jetzt etliche Pluspunkte, gleichfalls zeugt die große Ladefläche mit zahlreichen Extras wie einer Verkleidung, Spezialabdeckungen und Ösen zum Festzurren von Ladegut von einem durchdachten Konzept. Zudem bietet der Alaskan mit seiner Doppelkabine Platz für bis zu fünf Personen und die LED-Leuchten rundum sorgen für klare Sicht auch bei widrigen Wetterbedingungen. Bleibt noch zu klären, ob der Renault Alaskan (2017) nach seinem Marktstart auch den Sprung nach Deutschland schafft. Zurzeit steht nur fest, dass die Absatzmärkte des Alaskans in Südamerika liegen, auszuschließen bleibt ein Erscheinen in Deutschland aber nicht.

Mehr zum Thema: Nissan Navara

Preis Renault Alaskan etwa auf Navara-Niveau

Renault zeigte die Pickup-Studie zum Alaskan (2017) zuerst auf der IAA in Frankfurt. Das Concept Car sollte laut den Franzosen schon mal einen Ausblick auf das Serienmodell geben. Damals war beim Design noch nicht das letzte Wort gesprochen, doch verriet Renault Designchef Laurens van den Acker, dass die Formgebung für Kraft und Robustheit stehen solle. Genau hingeschaut: Große Stirnfläche, ausgestellte Radhäuser und gestreckte Karosserielinien – passt! Die Optik ist im Pickup-Segment jedoch nicht Kaufentscheidung. Nutzwert, technische Reife und Zuverlässigkeit stehen weit oben auf der Checkliste eines Pickup-Interessenten. Für den Vortrieb sorgte im Alaskan Concept ein Vierzylinder-Diesel mit 2,3 Litern Hurbaum und Twin-Turbo-Technik. Wie viel Leistung der Alaskan mitbringt oder verbraucht, verrieten die Franzosen damals nicht. Und jetzt schon über den Preis zu reden, wäre sowieso viel zu früh. Mehr zum Thema: Renault-Alaskan-Konkurrent Hillux

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Lena Reuß/Julian Islinger