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Pariser Autosalon 2014

Range Rover 2013: Leichtes Luxus-SUV beim Auto Salon Paris 2012

Luxuriöse Leichtigkeit

Bis zu 420 Kilogramm haben die Briten ihrem luxuriösen Range Rover abtrainiert, um ihn bei gesteigertem Komfort agiler und sparsamer zu machen

Als der erste Range Rover vor über 40 Jahren das Licht der Welt erblickte, hatten Geländewagen noch einen klaren Aufgabenbereich: Abseits befestigter Straßen sollten die Allrad-Autos mit der großen Bodenfreiheit da weitermachen, wo andere aufhören mussten. Mittlerweile gibt es kaum noch echte Geländewagen, stattdessen bevölkern massenweise SUVs die Boulevards – bei denen die Möglichkeit des Einsatzes abseits asphaltierter Straßen eine deutlich untergeordnete Rolle spielt.

Range Rover 2013: Leichtes Luxus-SUV auf Pariser Salon 2012

Etwas anders sieht die Situation auch heute noch bei Range Rover aus, denn die mittlerweile in indischer Hand befindliche Traditionsmarke aus England legt auch weiterhin großen Wert auf echte Geländegängigkeit – trotz inzwischen deutlich verbesserter Komfort-Eigenschaften und einem gewissen sportlichen Talent auf Asphalt.

Seit etwas mehr als zehn Jahren ist die dritte Generation des Range Rover auf dem Markt und tut sich seit einiger Zeit merklich schwer, in Vergleichen mit der erheblich jüngeren Konkurrenz zu punkten. Abhilfe soll ab Anfang 2013 die vierte Generation schaffen, die im September auf dem Auto Salon Paris 2012 ihre Weltpremiere feiert.

Dank einer konsequent umgesetzten Leichtbau-Strategie mit viel Aluminium konnte das Gewicht gegenüber dem aktuellen Modell um bis zu 420 Kilogramm reduziert werden, was dem Range Rover 2013 nicht nur mehr Fahrdynamik einimpfen, sondern auch den Durst des nach wie vor mit imposanten Abmessungen antretenden Briten reduzieren soll.

Angetrieben wird der Nobel-Offroader wahlweise von einem 5,0 Liter großen Kompressor-V8 oder einem von zwei Selbstzündern, wobei sich die Kunden zwischen sechs und acht Zylindern entscheiden dürfen. Kombiniert werden alle Motoren mit einer Achtgang-Automatik von ZF.

Das Allradsystem des neuen Range Rover erkennt selbständig, auf welcher Art von Untergrund der leichte Geländegänger unterwegs ist und passt seine Arbeitsweise entsprechend an. So sollen die Insassen auch weiterhin die Geländegängigkeit genießen können, für die Range Rover weltweit bekannt ist – ohne beim alltäglichen Einsatz auf Asphalt unter einer unpassenden Abstimmung leiden zu müssen.

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Im Innenraum soll der komplett neu aufgelegte Brite noch etwas mehr Luxus bieten als bisher: Der längere Radstand sorgt für zwölf Zentimeter mehr Beinfreiheit im Fond, auf Wunsch werden dort auch zwei Einzelsitze statt einer Rückbank verbaut. Front- und Seitenscheiben sind speziell isoliert und sollen Windgeräusche effektiv von den Ohren der Insassen fernhalten. Der Fahrer wird von den heute üblichen Assistenz- und Sicherheitssystemen unterstützt – wie gut diese Mischung in der Praxis funktioniert, wird ein erster Vergleich im kommenden Jahr zeigen.
Benny Hiltscher