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Range Rover LWB 2013: Erlkönig zeigt Luxus-SUV in Langversion

Länge läuft

Noch mehr Luxus: 2013 bringt Land Rover eine Langversion des neuen Range Rover, die noch mehr Platz und noch mehr Luxus verspricht

Erst in wenigen Wochen feiert der neue Range Rover 2013 seine Weltpremiere auf dem Pariser Salon 2012, aber die zum indischen Tata-Konzern gehörenden Briten arbeiten schon jetzt an der nächsten Ausbaustufe: Unsere Erlkönig-Jäger haben am Nürburgring die Langversion des Luxus-SUV erwischt, die noch mehr Raum als die fast exakt fünf Meter lange Standardversion bieten soll.

Range Rover LWB 2013: Erlkönig zeigt Luxus-SUV in Langversion

Der Range Rover LWB 2013 kommt mit längerem Radstand, längeren Fond-Türen und einem dementsprechend gestreckteren Greenhouse. Speziell die Insassen in der zweiten Reihe dürften von den zusätzlichen Zentimetern profitieren, außerdem versprüht die längere Version natürlich noch mehr luxuriöses Flair.

Mit der Range Rover Langversion reagieren die Briten auch auf die Tatsache, dass ein Großteil der Kundschaft das geräumige Edel-SUV vor allem als souveränes Fortbewegungsmittel im Großstadtdschungel nutzt und die im Fall des Range Rover durchaus noch vorhandenen Fähigkeiten als Geländewagen ungenutzt lässt. Für jene Kunden, die mit ihrem Range Rover tatsächlich regelmäßig ins Gelände wollen, dürfte die kurze Version hingegen die bessere Wahl darstellen.

Genau wie der "kurze" Range Rover wird auch die Langversion vom großzügigen Aluminium-Einsatz seiner Erbauer profitieren. Zwar wird das lange SUV etwas schwerer als die Basis ausfallen, im Vergleich mit dem Vorgänger dürfte aber dennoch eine imposante Gewichtsreduzierung übrig bleiben – immerhin unterbietet der neue Range Rover seinen Vorgänger um bis zu 420 Kilogramm.

Angetrieben wird der Nobel-Offroader wahlweise von einem 5,0 Liter großen Kompressor-V8 oder einem von zwei Selbstzündern, wobei sich die Kunden zwischen sechs und acht Zylindern entscheiden dürfen. Kombiniert werden alle Motoren mit einer Achtgang-Automatik von ZF.

Das Allradsystem des neuen Range Rover erkennt selbständig, auf welcher Art von Untergrund der leichte Geländegänger unterwegs ist und passt seine Arbeitsweise entsprechend an. So sollen die Insassen auch weiterhin die Geländegängigkeit genießen können, für die Range Rover weltweit bekannt ist – ohne beim alltäglichen Einsatz auf Asphalt unter einer unpassenden Abstimmung leiden zu müssen.

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Die Preise für den neuen Range Rover beginnen bei 89.100 Euro für den 256 PS starken Einstiegs-Diesel, außerdem stehen ein V8-Diesel mit 339 PS (ab 107.100 Euro) und ein nochmals rund 6.000 Euro teurerer V8-Benziner mit Kompressor-Aufladung und 510 PS in der Preisliste. Die Langversion wird diese Werte nochmals spürbar überbieten, dürfte im Gegenzug aber auch mehr Serienausstattung mitbringen.
Benny Hiltscher