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Porsche Panamera Executive: LA Auto Show 2016

Langer Panamera in LA

Mit dem Porsche Panamera Executive wird auf der LA Auto Show 2016 (18. bis 27. November) der bisher längste Serien-Porsche aller Zeiten enthüllt. Wie klären, was die Langversion kann.

Wenn es auf die Länge ankommt, ist der auf der LA Auto Show 2016 (18. bis 27. November) debütierende Porsche Panamera Ececutive künftig die beste Antwort aus Zuffenhausen. Die Langversion wird nicht einmal drei Monate nach dem Marktstart der zweiten Generation als Luxus-Flaggschiff der Schwaben gezeigt und kommt für einen Aufpreis von rund 9.000 Euro zum Jahreswechsel in den Handel. Mit 15 Zentimetern mehr Radstand und entsprechend mehr Beinfreiheit im Fond ist der Porsche Panamera Executive tatsächlich ein Sonderfall innerhalb der Sportwagen-Palette des Hauses: Während die Schwaben sonst keinen Zweifel daran lassen, dass der beste Platz in einem Porsche vorne links ist, buhlen sie mit dem "Executive" um verwöhnte Hinterbänkler und statten ihren Luxusliner entsprechend fondorientiert aus. Luftfederung, Panoramadach, Sitzheizung für die zweite Reihe und Sonnenrollo sind bei allen Modellvarianten Standard und in den gehobenen Versionen oder gegen Aufpreis gibt es auch eine größere Mittelkonsole samt Klapptischen, eine elektrische Zuziehhilfe für die Türen und ein üppiges Rear-Seat-Entertainment.

Bildergalerie: Porsche Panamera Executive zur LA Auto Show 2016

Video: Porsche Panamera 4 e-Hybrid

 

Porsche Panamera Executive zur LA Auto Show 2016

Angeboten wird der Porsche Panamera Executive ausschließlich mit Allradantrieb, aber dieser kann mit allen Motorvarianten kombiniert werden – was sowohl den Plug-In-Hybriden für verwöhnte Sparer in Kalifornien oder China als auch den 550 PS starken Panamera Turbo für Poser oder Genießer, die bisweilen doch mal hinter das Lenkrad wollen, umfasst. Ganz neu in der Motorenpalette des Porsche Panamera II ist ein drei Liter großer V6-Benziner, der mit 330 PS die künftige Basis-Motorisierung bildet und natürlich auch im kurzen Panamera angeboten wird. Dort wird er zunächst sogar das einzige Modell mit Heckantrieb sein. Obwohl er gegenüber dem Vorgänger um 20 PS zugelegt hat, wird er bis zu einem Liter sparsamer und kommt im besten Fall auf einen Normverbrauch von 7,5 Litern. Das dürfte dem gemeinen Porsche-Fahrer allerdings weniger wichtig sein als die Preiskorrektur, die mit der Einstiegsvariante einher geht. Denn während man bislang mindestens 113.027 Euro für den Panamera überweisen musste, kommt man jetzt schon für 88.989 Euro hinters Steuer. So wird die Einführung des Porsche Panamera Executive auf der LA Auto Show 2016 nicht nur zur Feierstunde für den Krösus, sondern lässt auch die Knauser in der schwäbischen Luxusklasse auf ihre Kosten kommen.

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Thomas Geiger