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Porsche Panamera II (2016): Preis

Panamera II ab 113.027 Euro

Der Porsche Panamera II (2016) bring zum Preis ab 113.027 Euro mehr Kraft, mehr Dynamik und mehr Effizienz. Weniger Knöpfe charakterisieren die zweite Generation der Power-Limousine.

Es lebe der Sport, selbst wenn man einen Smoking trägt. Das ist die Botschaft, mit der die zweite Generation des Porsche Panamera (2016) ins Rampenlicht gerückt wird. Die Luxuslimousine soll nicht nur optisch mehr hermachen, zum Preis ab 113.027 Euro schon Anfang November ihren Marktstart feiert. Dank Hinterradlenkung, Wankausgleich, neuartiger Luftfederung, Allrad für alle und der nächsten Generation des Torque Vectorings, soll der Porsche Panamera (2016) auch fahrerisch wieder die Bestmarke im Luxus-Segment setzen. Die Schwaben sprechen stolz vom "Sportwagen unter den Luxuslimousinen" und rühmen das Flaggschiff vollmundig als "Performance-Ikone". Dafür stehen neben dem neuen Design, das mit seiner konzentrierten, verdichteten Linienführung sogar das winzige Wachstum kaschiert, und dem aufwändigen Fahrwerk natürlich vor allem die Motoren mit Doppelturbo und Direkteinspritzung. Nicht umsonst steigt Porsche bei dem jetzt 5,05 Meter langen Porsche Panamera (2016) erst einmal weit oben ein: Los geht es zunächst mit dem Porsche Panamera 4S, der aus 2,9 Litern nun 440 PS holt, mit bis zu 550 Newtonmeter Drehmoment in 4,2 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt und den normalen Luxuslinern mit einem Spitzentempo von 286 km/h davonfährt. Zweiter Benziner wird der vier Liter große V8 im Porsche Panamera Turbo, für den die Schwaben 550 PS und 770 Newtonmeter ausweisen. Damit schmilzt der Sprintwert im besten Fall auf 3,6 Sekunden und das Spitzentempo steigt auf 306 km/h. Obwohl die Benziner zwischen 20 und 30 PS zulegen, geht der Verbrauch um einen knappen Liter zurück.

Bildergalerie: Erste Fotos Porsche Panamera (2016)

Porsche Panamera II Fahrbericht (Video):

 

 

Preise Porsche Panamera (2016) starten bei 113.027 Euro

Der vielleicht interessanteste Motor für den Porsche Panamera (2016) ist allerdings ein V8-Diesel. Zum einen, weil der Motor 422 PS und 850 Newtonmeter Drehmoment entwickelt, den Panamera in 4,3 Sekunden von 0 auf 100 wuchtet und sich mit einem Spitzentempo von 285 km/h an die Poleposition unter den Serienmodellen mit Selbstzünder setzt. Dabei braucht er im Mittel bestenfalls nur 6,7 Liter. Und zum anderen, weil Porsche überhaupt noch einmal Hand an den Diesel des Porsche Panamera (2016) gelegt und einen Ölbrenner eingebaut hat. Schließlich sind Diesel im Konzern gerade ein wenig verpönt und haben in den Panamera-Hauptmärkten China und USA ohnehin einen kleinen bis gar keinen Absatzanteil. Dass Porsche aber durchaus in die Zukunft schaut, zeigen die weiteren Pläne für die Palette: So gibt es sicher auch noch einen Basis-Benziner, mit dem der Preis später vielleicht sogar unter die 100.000-Euro-Marke rutscht. Am anderen Ende wird es natürlich auch wieder einen Turbo S geben, für den man dann deutlich mehr als die aktuell 153.011 Euro für den Turbo einplanen muss. Genauso selbstverständlich ist inzwischen auch bei Porsche ein Plug-In-Hybrid mit deutlich über 50 Kilometern elektrischer Reichweite. Nur ein rein elektrischer Panamera steht offenbar nicht zur Debatte. Dafür gibt es schließlich zum Ende der Dekade die Serienversion des Tesla-Fighters Porsche Mission E.

Mehr zum Thema: Erste Fahrt im neuen Panamera

Porsche Panamera (2016) Marktstart im November

Auch wenn die Schwaben beim Porsche Panamera (2016) die alten Ideale predigen und in mindestens jedem zweiten Satz von der Performance sprechen, kündet der Panamera durchaus von einer neuen Zeit und zwingt die Stammkundschaft ein wenig zum Umdenken. Ausgerechnet die Marke, die sich als Gralshüter der Fahrfreude aufführt, bringt in ihrem Flaggschiff jetzt ein Assistenzsystem wie den InnoDrive, das mit Video, Radar und Navigation drei Kilometer vorausschaut und dem Lenker sagt, wann er wie mit welchem Tempo fahren soll. Dagegen sind elektronische Helfer wie das Matrix-Licht oder das verbesserte Nachtsichtsystem fast schon konventionell. Ebenfalls Neuland betritt der Porsche Panamera (2016) beim Anzeige- und Bedienkonzept: Das analoge Armaturenbrett hat deshalb genauso ausgedient wie die hoffnungslos überladene Mittelkonsole. Stattdessen gibt es ein Advanced Cockpit mit großem Display, einem mehr als 12 Zoll großem Touchscreen in der Mittelkonsole und einer Blackpanel-Oberfläche darunter, in der Sensorfelder die bisherigen Knöpfe überflüssig machen. So sieht das Panamera-Cockpit clean und futuristisch aus. Wem da Zweifel an der Identität des rasenden Luxusliners kommen, dem sei der Blick auf zwei Details empfohlen: Der Drehzahlmesser ist nach wie vor das dominierende Instrument und auch weiterhin analog ausgeführt. Und das Zündschloss sitzt auch bei der zweiten Panamera-Generation dort, wo es bei einem Porsche hingehört – links. Mehr zum Thema: Porsche Panamera Shooting Brake

Mehr zum Thema: Porsche Panamera in der Kaufberatung

Porsche Panamera 4S
Turbo 4S Diesel
Zylinder/Ventile p.Z. V6/4, Biturbo V8/4, Biturbo V8/4, Biturbo
Hubraum 2997 cm³ 3996 cm³ 3956 cm³
Leistung 324 kW/440 PS 404 kW/550 PS 310 kW/422 PS
Max. Drehmoment 550 Nm 770 Nm 850 Nm
Getriebe 8-Gang,
Doppelkupplung
8-Gang,
Doppelkupplung
8-Gang,
Doppelkupplung
0-100 km/h 4,2 - 4,4 s 3,6 - 3,8 s 4,3 - 4,5 s
Höchstgeschw. 289 km/h 306 km/h 285 km/h
EU-Verbrauch 8,1 l SP/100 km 9,3 l SP/100 km 6,7 l D/100 km
Grundpreis 113.027 Euro 153.011 Euro 116.954 Euro

Thomas Geiger