Möchten Sie auf die mobile Seite wechseln?

JA NEIN

Porsche 911 RSR: LA Auto Show 2016 (Update!)

911 RSR in LA vorgestellt

Der Porsche 911 RSR wurde auf der LA Auto Show 2016 enthüllt. Von Werksdesign über Karosseriestruktur bis Antriebskonzept wurde der GT-Renner komplett neu konzipiert. Schon im Januar gibt er sein Renndebüt beim 24-Stunden-Rennen in Daytona.

Auf der LA Auto Show 2016 (18. Bis 27. November) wurde der neue Porsche 911 RSR vorgestellt, mit dem sich das Porsche-Werkstuning für die Motorsportsaison 2017 rüstet. Nachdem das Team mit dem 911 RSR in der WEC-Saison 2016 (FIA-Langstrecken-WM) aufgrund des Abgasskandals lediglich in Le Mans mit von der Partie war, wollen sie im kommenden Jahr ganz vorne mit dabei sein. Und sie haben Ambitionen, denn das erste Mal an den Start gehen wird der neue Porsche 911 RSR schon Ende Januar beim 24-Stunden-Rennen in Daytona. Dafür wurde der GT-Renner von Fahrwerk und Karosseriestruktur über das Aerodynamikkonzept bis hin zu Motor und Getriebe gänzlich neu konstruiert. Marco Ujhasi, Leiter GT-Werkssport bei Porsche, sieht das Team auf die Herausforderung des ersten Rennens gut vorbereitet: "Seit dem ersten Rollout in Weissach im März diesen Jahres haben wir mehr als 35.000 Testkilometer auf Rennstrecken in Europa und Nordamerika abgespult – mehr als bei der Entwicklung jedes anderen Porsche GT-Rennautos zuvor."

Bildergalerie starten: Porsche 911 RSR

Porsche-Modellpalette im Video:

 

Porsche 911 RSR kommt zur LA Auto Show

Für Vortrieb sorgt im Porsche 911 RSR ein Sechszylinder-Boxermotor mit 510 PS. Der frei saugende Direkteinspritzer mit Vierliter-Hubraum sitzt vor der Hinterachse und überträgt seine Kraft mittels sequenziellem Sechsgang-Getriebe an die Hinterräder. Die Effizienz des Rennwagens wird neben dem leichten Motorkonzept und konsequenten Leichtbau durch verbesserte Aerodynamik dank großem Heckdiffusor und dem hängend angebundenen Heckspoiler noch gesteigert. Mit dem 911 RSR stattet Porsche zum ersten Mal einen GT-Rennwagen mit Assistenzsystemen aus. Das "Collision Avoid System" soll auch bei schlechten Sichtverhältnissen die Le-Mans-Prototypen erkennen und den Fahrer über einen Monitor im Cockpit warnen. Zudem sorgen der neu konzipierte Überrollkäfig sowie ein fest verschraubter Rennsitz für mehr Sicherheit im Porsche 911 RSR. Neu ist ebenfalls das Werksdesign von Porsche Motorsport in den Grundfarben Schwarz, Rot und Weiß. So soll der neue 911 RSR zunächst für 19 Werkseinsätze mit über 140 Stunden Renndauer gewappnet sein. Mehr zum Thema: Porsche 911 GT3 RS im Apple-Style

Mehr zum Thema: Highlights auf der LA Auto Show

Lena Reuß