Pariser Autosalon 2014

Porsche 911 Carrera 4 auf dem Auto Salon Paris 2012: 991 mit Allrad

Allrad in Paris

Porsche 911 Coupé und Cabrio sind ab Ende 2012 auch mit Allradantrieb erhältlich. Ihr Debüt geben Carrera 4 und 4S auf dem Pariser Salon

Seit mehr als 20 Jahren bietet Porsche die Ikone 911 nicht mehr nur mit klassischem Heckantrieb an, sondern bietet Kunden auf der Suche nach besonders viel Traktion auch diverse Varianten mit Allradantrieb an. Auf dem Auto Salon Paris 2012 debütieren nun gleich vier neue 911-Modelle mit vier angetriebenen Rädern

Porsche 911 Carrera 4 2013: Neuer 991 mit Allrad in Paris

Wie bei den Modellen mit Heckantrieb haben die Kunden derzeit die Wahl zwischen zwei Boxermotoren mit sechs Zylindern: Im neuen Porsche 911 Carrera 4 (991) sorgen 350 PS für Vortrieb, im ebenfalls ab Ende des Jahres erhältlichen Porsche 911 Carrera 4S (991) versprechen 400 PS noch etwas mehr Fahrspaß.

Wie schon bei früheren Generationen unterscheiden sich die Allradler durch eine kräftiger ausgeformte Heckpartie von den Hecktrieblern: Die Radhäuser wurden um jeweils 21 Millimeter verbreitert, optisch unterstrichen wird diese technische Maßnahme durch ein durchgehendes Leuchtenband am Heck – so wirkt der 911 noch stämmiger.

Während der Allradantrieb im Winter oder bei Regen für mehr Fahrsicherheit sorgt, soll er bei Trockenheit die Dynamik des 911 unterstützen. Die Techniker haben sich daher für eine hecklastige Kraftverteilung entschieden, die Carrera 4 und Carrera 4S ähnlich viel Agilität wie den Hecktrieblern bescheren soll.

Im Vergleich mit dem Vorgänger konnte das Gewicht um 65 Kilogramm reduziert werden, wovon sowohl die Fahrdynamik als auch der Verbrauch profitieren: Im Vergleich mit dem Vorgänger konnte der Spritdurst des Zuffenhauseners um bis zu 16 Prozent reduziert werden. Sparsamster Allrad-11er ist das Carrera 4 Coupé mit DKG, das im EU-Zyklus 8,6 Liter auf 100 Kilometer benötigt.

Den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h absolviert das Porsche 911 Carrera 4 Coupé in 4,5 Sekunden, das stärkere 4S Coupé benötigt mit DKG nur 4,1 Sekunden. Das etwas schwerere Cabrio absolviert die Übung in 4,3 bis 4,7 Sekunden. Maximal sind zwischen 282 (Carrera 4 Cabrio) und 299 km/h (Carrera 4S Coupé) möglich.

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Nachdem bei der Vorgänger-Generation (997) rund 24.000 Kunden zur Allrad-Variante gegriffen haben, lässt sich Porsche die zusätzliche Traktion auch beim neuen 911 mit rund 10.000 Euro gut bezahlen. Günstigster Allrad-911 ist das Carrera 4 Coupé ab 97.557 Euro, das stärkere 4S Coupé ist ab 112.313 Euro erhältlich. Noch etwas tiefer muss man in die Tasche greifen, wenn man die Sportwagen-Ikone ohne Dach genießen möchte: Das Carrera 4 Cabrio wechselt ab 110.290 Euro den Besitzer, für das 4S Cabrio ruft Porsche einen Preis von 125.046 Euro auf.
Benny Hiltscher