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Neuheiten von Opel und VW: Astra, Meriva, Tiguan Golf & Co.

Neues Spiel

Opel mischt die Karten neu: Astra schlanker, Meriva und Zafira als Crossover. VW hält mit dem frisch gelifteten Golf dagegen. Schon im Herbst kommt der neue Tiguan. Neuheiten aus Rüsselsheim und Wolfsburg im direkten Vergleich

Geschichten über die Marke Opel, ihre Produkte und ihre Zukunft enthalten nicht selten ein ungemütliches Wort: krisengeschüttelt. Das ist nicht schön, aber auch nicht falsch, denn ohne Frage hat Opel schon bessere Zeiten gesehen. Vor 25 Jahren stieg der Marktanteil der Hessen auf stramme 17 Prozent und war damit in Schlagweite zum Erzkonkurrenten VW (20 %).

VW und Opel: Neuheiten bis 2017

Aktuell liegt Opel mit 6,6 Prozent auf dem sechsten Rang, und die Wolfsburger stehen mit dem Dreieinhalbfachen Absatz einsam an der Spitze der deutschen Zulassungsstatistik (23,4 %). Keine Frage, die Opel-Welt ist kleiner geworden. „Wir sind 15 Jahre lang im Rückwärtsgang gefahren“, sagt ein Manager und ergänzt: „Aber jetzt schalten wir um.“ Spätestens 2022 soll der Blitz wieder zweistellig in die deutsche Statistik fahren.

Die Nachfolger wichtiger Baureihen und völlig neue Konzepte sollen den Erfolg bringen. Neues Spiel, neues Glück? Die Zukunft beginnt für Opel auf der IAA im September. Dann nämlich steht der neue Astra parat. Und der wird – kleiner. Richtig gelesen. Lauten die aktuellen Werte noch 4,42 m, 1,81 m und 1,51 m (Länge, Breite, Höhe), schrumpft das intern „Opel Astra K“ genannte Kompaktmodell in der Höhe und vor allem in der Länge um einige Zentimeter.

Da gleichzeitig aber der Radstand zulegt (bislang 2,69 Meter), soll im Innenraum spürbar mehr Platz zur Verfügung stehen. Was nach der Quadratur des Kreises klingt liegt, hat aber noch einen anderen Grund: Die neue Antriebstechnik ist erheblich kompakter.

War der aktuelle, im Jahr 2009 eingeführte Astra (J) ein Produkt der Existenzkrise von General Motors, unter deren Einfluss diverse Motoren und Getriebe aus dem Konzern unter hohem Kostendruck adaptiert werden mussten, steht künftig vereinheitliche Technik zur Verfügung. Der früher zum Beispiel für unterschiedliche Ansaug- und Abgasführungen vorgehaltene Platz kommt jetzt zum Teil dem Innenraum zugute.

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Stefan Miete