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Nissan Micra (2016): Preis & Marktstart (Update!)

Nissan Micra ab 12.990 Euro

Die Wünsche europäischer Kunden stehen bei der Entwicklung des neuen Nissan Micra (2017) zum Marktstart im März im Mittelpunkt. Der Preis steht auch schon fest.

30 Jahre nach dem Debüt holt der Nissan Micra (2017) zu einem Preis ab 12.990 Euro zum Gegenschlag aus! Ist auch nötig, schließlich ist der Micra in den vergangenen Jahren ist zunehmend vom Radar verschwunden. Zu brav, zu bieder und zu langweilig war die vierte Micra-Generation, als dass sie sich neben etablierten Konkurrenten hätte behaupten können. Wenn aber im März kommenden Jahres die fünfte Generation des Nissan Micra (2017) Marktstart feiert, will sie europäischen Kleinwagenkunden den Kopf verdrehen und sich zum Star in der Stadt aufschwingen. Das jedenfalls verspricht Firmenchef Carlos Ghosn. "Als der erste Nissan Micra kam, war das eine Revolution unter den Kleinwagen und ein neues Kapitel für Nissan. Und genau wie damals werden wir auch diesmal wieder die Latte für das höher legen, was man von einem Kleinwagen erwarten kann", sagt Ghosn und will sich mit den besten in dieser Klasse messen. Dabei setzt Nissan vor allem auf ein markantes Design. So, wie sie mit Qashqai und Juke den Markt aufgemischt haben, will auch der Nissan Micra (2017) frischen Wind in sein Segment bringen und macht deshalb Schluss mit der lustlosen Langeweile seines Vorgängers.

Bildergalerie starten: Nissan Micra (2017)

Nissan Micra (2017) im Video:

 

Nissan Micra (2017) startet beim Preis von 11.500 Euro

Stattdessen gibt es ganz im Stil der Studie Sway ein ausdrucksstarkes Gesicht mit winzigem Kühlergrill, riesigen Scheinwerfern und Sicken in der Motorhaube, die ähnlich große Augenbrauen imitieren, wie sie Firmenchef Ghosn im Gesicht trägt. Die Flanke des Nissan Micra (2017) wird von einer zackigen Sicke dominiert, die jedes Coupé schmücken könnte. Das Micra-Dach scheint dank der schwarz gehaltenen C-Säule förmlich zu schweben. Und das Heck des Nissan Micra (2017) wird von Rückleuchten geprägt, die wie Bumerangs geformt sind. Aber der Nissan Micra will nicht nur scharf aussehen, sondern auch schlau sein: Deshalb übernimmt er ein paar Technologien seiner größeren Geschwister und wird so zum technologischer Vorreiter im Segment. Als erster Kleinwagen bietet der Nissan Micra den Around View Monitor, der den Wagen beim Rangieren aus der Vogelperspektive zeigt. Und zum ersten Mal in dieser Liga warnt die Elektronik des Micra nicht nur beim Verlassen der Fahrspur, sondern greift zur Kurskorrektur auch automatisch ins Lenkrad.

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Nissan Micra (2017) feiert Marktstart im März

Während der Nissan Micra (2017) also bei Design und Technik ein ganz Großer sein will und auch im Format ein paar Zentimeter zulegt, regiert unter der Haube eine neue Bescheidenheit. Zum Start des Nissan Micra gibt es neben einem Diesel mit 1,5 Litern Hubraum (Preis: 16.190 Euro) auch einen nur 0,9 Liter großen Dreizylinder-Benziner (Preis: 15.790 Euro). Beide Motoren arbeiten mit Turbo-Technologie und leisten 90 PS. Der ein Liter große Vierzylinder mit 73 PS wird zum Einstiegsmodell: Mit ihm wird der Preis des Nissan Micra (2017) auf rund 12.990 Euro gedrückt. Mit dem neuen Micra, der – nicht wie für den Rest der Welt in Indien – als erster Nissan in einer Fabrik des Allianzpartners Renault gebaut wird, machen die Japaner zwar einen großen Schritt nach vorn. Doch für das selbstgesteckte Ziel vom japanischen Designführer wird ein pfiffiger Kleinwagen allein nicht reichen. Wirklich spannend wird es deshalb erst in gut einem Jahr, wenn auf Basis des neuen Nissan Micra auch der nächste Juke herauskommt!

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Thomas Geiger