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NextEV Nio EP9 (2016): Alle Informationen

Nio EP9 knackt Rundenrekord

Der neue Rundenrekord der E-Autos auf der Nordschleife des Nürburgrings gehört dem Nio EP9 (2016). Der neue Supersportler mit Elektroantrieb wurde vom StartUp NextEV entwickelt.

Das amerikanisch-chinesische Startup NextEV drängt mit einem neuen Supersportler auf den Markt der Elektroautos, dem Nio EP9 (2016). Und um gleich mal die Fronten zu klären, schicken sie den Flügeltürer auf die Nordschleife des Nürburgrings. In sieben Minuten und 5,12 Sekunden soll er die 20,8 Kilometer zurückgelegt haben. Damit schlägt er den bisherigen Rundenrekord für E-Autos und wird von NextEV als der schnellste Stromer der Welt betitelt. Um das zu ermöglichen stecken neben modernster Technik vor allem die dreijährige Erfahrung aus der Formel-E im Nio EP9 (2016). Vier Elektromotoren, jeweils zwei an Vorder- und Hinterachse, schieben den Supersportler mit einer Gesamtleistung von einem Megawatt an. Das entspricht 1360 PS. Vier einzelne Getriebe übertragen die Kraft an die Räder. Bei einem maximalen Drehmoment von wahnwitzigen 1480 Newtonmetern, die sofort anliegen, beschleunigt der Nio EP9 (2016) binnen 2,7 Sekunden auf 100 km/h. Von Null auf 200 geht es in 7,1 Sekunden, bei 313 km/h ist Schluss. Das Bremsmoment gibt NextEV als doppelt so hoch an wie das eines GT3-Autos. Dabei wirken Kräfte von bis zu 3,3 G auf den Körper – also mehr als das Dreifache der Erdanziehung.

Bildergalerie starten: NextEV Nio EP9 (2016)

Nio EP9 (2016) auf dem Nürburgring (Video):

 

NextEV bringt Elektro-Supersportler Nio EP9 (2016)

Mit einer Batterieladung soll der Nio EP9 (2016) 427 Kilometer schaffen – wenn seine Leistung derart ausgereizt wird, wie auf dem Nürburgring, wird es wohl nicht ganz so weit sein. Dafür sind die Akkus in nur 45 Minuten an der Steckdose wieder voll aufgeladen oder binnen acht Minuten ausgetauscht. Das Gewicht der Akkus, die mit 635 Kilogramm zu Buche schlagen, wird durch den Einsatz von Carbon ausgeglichen. So erreicht der Nio EP9 (2016) ein Gesamtgewicht von 1735 Kilo. Die Aerodynamik der 1,5 Meter flachen Flunder wird durch einen einstellbaren Heckspoiler optimiert. In Fertigung gehen sollen zunächst nur sechs Exemplare. Fünf davon sind angeblich schon verkauft – an chinesische Millionäre versteht sich. Der Nio EP9 (2016) wird nämlich vorerst nur in China verkauft. Den genauen Preis verrät NextEV nicht, die Produktionskosten sollen aber bei rund 1,2 Millionen Euro liegen. Das StartUp will es jedoch nicht dabei belassen. Gerüchten zufolge ist ein Modell für die breite Masse in Planung. Die Vorstellung ist für 2017 angesetzt. Mehr zum Thema: Fisker EMotion

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Lena Reuß