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Neue Oberklasse: So kommen BMW 5er und Mercedes E-Klasse ab 2016

Business-Class

Für die Planung und die Vorfreude: Wir zeigen Ihnen exklusiv die Nachfolger von 5er BMW und Mercedes E-Klasse mit ihren neuesten technischen Raffinessen

Diese beiden könnten sich unisono Mr. Wichtig nennen. Denn die 5er-Reihe von BMW und die E-Klasse von Mercedes zählen weltweit zu den begehrtesten Vertretern der Oberklasse. Als überall vorzeigbare Dienstwagen ("Seht her, liebe Nachbarn, ich habe es geschafft“) sowie natürlich als noble Familienautos für Käufer, die stilbewusst und entsprechend solvent sind. Die beiden Modelle aus Bayern und Schwaben waren in der Vergangenheit immer wieder punktgenau zielende Speerspitzen für den Serienstart neuer Technologien.

Was viele jüngere Kunden nicht wissen: Der 5er ist auch die traditionsreichste Baureihe des Autoherstellers. Schon seit 1972 bieten die Münchner Oberklassemodelle unter dieser Typbezeichnung an. Ein Vorstand: "Der 5er ist von hoher strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung für BMW.“ Und in der aktuellen sechsten Generation, die seit Anfang 2010 auf dem Markt ist, ist er auch wieder ein sehr elegant gestyltes Auto, lobt sogar die Konkurrenz.

5er BMW: 2016 kommt Generation sieben

Der ganz neue 5er startet 2016. Trotzdem wird bereits intensiv an der Nachfolgegeneration des heutigen Modells gearbeitet. Auf den Computern der Designtruppe um Kreativchef Adrian van Hooydonk gibt es offenbar erste Ideen, und auch bei der Motorisierung zeichnen sich interessante Details ab. Der Zeitplan: Anfang 2016 soll der komplett neue 5er vorgestellt werden, zur Jahresmitte dürfte er dann bei den Händlern sein. Mit reizvollem Design und typischen Proportionen, versteht sich. Das aktuelle Modell (F10) hat dann eine Laufzeit von nur sechs Jahren hinter sich.

Van Hooydonks Credo ist eindeutig: "Ein BMW macht in jedem Segment das dynamischste Angebot – sportlich und elegant.“ Man müsse beim Betrachten "visuelle Energie“ spüren. Natürlich gibt es weiterhin die auffallend lange Motorhaube, die Scheinwerfer (Voll-LED) mit den Corona-Leuchtringen und den Hofmeister-Knick, also diesen doppelt geknickten unteren Übergang von der C-Säule zum Wagenkörper, den BMW seit 1961 (3200 CS von Bertone) als Stilmerkmal einsetzt.

Der Neue wird dramatisch leichter als das aktuelle Modell – rund 150 Kilo sollen raus. Dazu bekommt der 5er erstmals Karosserieteile aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK). Seine neue, hochflexible Technikarchitektur, deren internes Kürzel "53 up“ lautet, teilt er sich mit den künftigem 6er, 7er und den Nachfolgern der großen X-Modelle.

NEUE ZWEILITER-DIESEL IM 5er

Motorisch wird es spannend, denn im nächsten 5er kommt die neue, vierzylindrige Generation der Zweiliter-Diesel zum Einsatz. Mit noch mehr Ladedruck (aktuell 1800 bar) und in zwei Versionen – mit einfacher und doppelter Turboaufladung. Resultat: mehr Power und deutlichweniger Verbrauch. Die Version mit doppelter Aufladung wird üppige 260 PS liefern und den Sechszylinder im 530d ersetzen. Einstiegsmodell bleibt der 520d – 195 PS stark und mit einfacher Aufladung. Die Leistung des aktuellen Tri-Turbo im allradgetriebenen M550d soll von 381 auf gut 400 PS wachsen. Dieses Triebwerk befindet sich nämlich noch in der untersten Ausbaustufe. Zusätzlich werden alle Benzinmotoren der Baureihe überarbeitet.

Auch eine vierzylindrige Plug-In-Dieselhybrid-Version soll es im 5er geben – die Lithium-Ionen-Batterie lässt sich an der Steckdose aufladen. Die rein elektrische Reichweite des Hybrids soll bei mindestens 25 Kilometern liegen, was für die meisten Fahrten zwischen Wohnung und Büro genügen dürfte. Hinzu kommen viele neue Assistenz- und Multimediasysteme - von der automatischen Gefahrenvollbremsung bis zum Highspeed-Internetstandard LTE, der UMTS ablöst.

Teil II: Wann die neue E-Klasse von Mercedes kommt...