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Mini Clubman ALL4 (2016): Preis und technische Daten

Clubman nun als 4x4 zu haben

Clubman goes offroad: Mit dem Mini Clubman (2016) verabschiedeten sich die Briten endgültig von den minimalistischen Wurzeln der Marke. Und bieten den Kombiverschnitt Clubman nun auch mit Allradantrieb ALL4 an.

Der Mini Clubman (2016) ist ab März auch mit Allradantrieb zu haben. Das von Mini ganz neu entwickelte ALL4-System mit elektrohydraulischer Regelung ist für den Mini Cooper S Clubman mit dem 192 PS starken Zweiliter-Benziner wie auch für den Clubman SD mit Zweiliter-Diesel und 190 PS zu haben. Beim Benziner können Kunden optional eine Achtgang-Automatik mit Schaltwippen ordern, beim Diesel ist sie bereits Serie. Mit dem Clubman lassen die Briten die Klasse der Kleinwagen hinter sich. Über 29 Zentimeter mehr Länge und 9 Zentimeter mehr Breite ebnen den Weg in die Kompaktklasse. Auch mit seinen vier konventionellen Türen orientiert sich der Mini Clubman am Durchschnitt seiner Klasse, immerhin etwas Eigenständigkeit bewahren die Briten am Heck: Um den 360 bis 1.250 Liter fassenden Kofferraum zu erreichen, öffnen Clubman-Fahrer genau wie bisher zwei an den D-Säulen angeschlagene Türen. Diese Lösung macht den Clubman zum weit und breit einzigen Sechstürer. Trotz der neuen Dimensionen ist der neue Clubman aus jeder Perspektive auf den ersten Blick als Mini erkennbar – wenn auch als ziemlich großer Mini.

Bildergalerie starten: Mini Clubman All4 (2016)

Clubman All4 (2016) mit bis zu 192 PS

Die neue Größe lässt sich natürlich auch im Innenraum erleben und beschert dem Kompaktklasse-Mini genügend Raum für fünf vollwertige Sitzplätze. Das Mini Connected genannte Infotainment-Angebot ist mit seinem bis zu 8,8 Zoll großen Display aus den kleineren Modellen der Marke bekannt und bietet neben Navigations- und Musikdiensten auch zahlreiche internetbasierte Services. Hochmodern präsentiert sich auch das Angebot an elektronischen Helfern, die lange Liste aufpreispflichtiger Optionen reicht vom Head-Up-Display über Rückfahrkamera, aktive Geschwindigkeitsregelung, Einpark-Automatik, adaptiven Dämpfern und Verkehrszeichenerkennung bis zu Voll-LED-Scheinwerfern. Als technische Basis dient die von kleineren Minis und den frontgetriebenen BMW-Modellen bekannte UKL-Architektur aus München, auch beim Clubman werden die Motoren quer montiert. Während das vorläufige Basis-Modell namens Cooper auf einen 136 PS starken Turbo-Dreizylinder setzt, nutzen die stärkeren Varianten Cooper D und Cooper S Vierzylinder-Motoren. Genau wie das Basismodell schicken auch der 192 PS starke Cooper S und der 190 PS leistende Cooper SD ihre Kraft ausschließlich an die Vorderräder, oder optional über den Allradantrieb ALL4 an alle vier Räder. Alle Modelle sind mit manuellem Sechsgang-Getriebe oder Automatik erhältlich, letztere verfügt über acht Gänge.

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Clubman ab 23.900 Euro zu haben

Was für die Abmessungen gilt, gilt auch für die Preise: Mit einem Grundpreis von 23.900 Euro für den Mini Cooper Clubman sortiert sich der kompakte Brite in seinem neuen Wettbewerbsumfeld ein. Für den Mini Cooper D Clubman werden mindestens 26.900 Euro fällig, das Topmodell Cooper S ist ab 27.500 Euro erhältlich. Im Lauf des Jahres 2016 werden weitere Triebwerke die Motorenpalette abrunden, auch ein 231 PS starker John Cooper Works als Golf GTI-Gegner ist bereits in Planung.

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Benny Hiltscher/Alexander Koch