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VW und Mercedes: Neuheiten bis 2020

Champions League

Die Materialauswahl ist bei alldem vom Feinsten. Edles Holz, dickes Leder, vor allem aber auch Chrom, insbesondere an den Spiegeln und dem Kühlergrill, unterstreichen die hohe Wertigkeit des VW Phaeton 2016. Im Innenraum gibt es Annehmlichkeiten wie beheizte  Armlehnen oder gegen Aufpreis ein zweigeteiltes großes Glasdach. Eines ist offensichtlich: Mit diesem Phaeton spielt Volkswagen endgültig in der Champions League. Ob der neue Top-Spieler aber die S-Klasse schlägt? Das große Spiel um den Champions-League-Sieg steht noch aus.

Mercedes S-Klasse: Große Modellvielfalt

Mercedes sieht dem Wolfsburger Angriff gelassen entgegen, haben die Auto-Erfinder mit der S-Klasse doch den ewigen Segment-Weltmeister in ihren Reihen. Und der bietet heute schon eine ungeheure Fülle des Machbaren. So können S-Klasse-Insassen per Knopfdruck eine Sitzmassage nach dem Hot-Stone-Prinzip abrufen und sich von 14 Luftkissen sowie Wärme-Nestern verwöhnen lassen.

Zudem können sie zwischen sechs Benzin-, einer Diesel-, drei Hybrid- und fünf Allradvarianten wählen, deren Vier-, Sechs-, Acht- oder Zwölfzylinder eine Leistungsspanne von 231 bis 630 PS abdecken. Interessant: Der Diesel-Hybrid S 300h begnügt sich im EU-Mix mit nur 4,3 Liter auf 100 Kilometer. Die Plug-in-Version S 500e kommt gemäß dem gültigen Messverfahren sogar mit 2,8 Liter Super aus.

Die Mercedes S-Klasse gibt es in verschiedenen Aufbaulängen bis hin zum 6,50 Meter langen Maybach S 600 Pullman. Dazu als Super-Luxus-Coupé und demnächst sogar als Cabriolet, das auf der IAA im September vorgestellt wird. Auch die „Mercedes-Abwehr“ ist auf dem Posten, denn der Super-Benz erfüllt höchste Sicherheitsstandards. So erkennt die S-Klasse etwa einen drohenden Heckaufprall. Im Ernstfall werden die Insassen dann durch Anpassung von Sitz und Rückhaltesystemen sowie das „Festbremsen“ des Fahrzeugs geschützt.

Ein weiteres Highlight ist die Magic Body Control, deren Feder-/Dämpfungssystem sich auf das Fahrbahnprofil einstellt. Dazu tastet eine Stereokamera hinter der Frontscheibe permanent die Straße ab (Road Surface Scan). Das elektronisch geregelte Fahrwerk reagiert in Sekundenbruchteilen auf die jeweilige Situation. Künftig soll die Technik aber noch aufgerüstet werden.

Mercedes: Überarbeitete A-Klasse ab September

Analog zur neuen Mercedes E-Klasse (Start: März 2016) wird die S-Klasse autonome Ausweichmanöver fahren können und den Querverkehr nicht nur kamerabasiert im Auge behalten, sondern auch darauf reagieren. Sollte etwa ein Fußgänger unvermittelt auf die Straße treten, kann der Mercedes um ihn herumsteuern. Zudem kooperiert die Verkehrszeichenerkennung künftig mit dem Tempomaten und hält die Limits ganz ohne Zutun des Fahrers vollautomatisch ein.

Erst mit der aktuellen dritten Generation der A-Klasse tritt der Baby-Benz direkt gegen einen wahrhaften Jahrhundert-Spieler an: den VW Golf. Der ist aktuell in der siebten Generation unterwegs und wird zum Pariser Autosalon im Oktober nächsten Jahres auf Vordermann gebracht. Neben der gerade anlaufenden Einführung des 115 PS kräftigen Dreizylinder-Turbobenziners mit nur einem Liter Hubraum gehören ein kon gurierbares Cockpit und die bereits aus dem Passat bekannten Assistenzsysteme sowie neue Farben und Polsterstoffe zu den wichtigsten inneren Verbesserungen.

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Volker Koerdt, Stefan Miete