Mercedes CLS 63 AMG Shooting Brake 2012: Power-Kombi de luxe

Shooting Star

Power-Frachter: AMG macht den neuen CLS Shooting Brake endgültig zum exklusiven Luxus-Kombi und beschert ihm einen V8-Biturbo mit bis zu 557 PS

Stuttgart macht ernst und stellt dem schönen Luxus-Kombi CLS Shooting Brake das Biest von Haustuner AMG zur Seite: Mit bis zu 557 PS dürfen die ersten Besitzer des neuen Mercedes CLS 63 AMG Shooting Brake ab Oktober demonstrieren, dass der praktische Bruder des CLS Coupé mehr kann als nur gut aussehen.

Power-Kombi: Mercedes CLS 63 AMG Shooting Brake 2012

Angetrieben wird auch der Shooting Brake vom AMG-eigenen V8-Biturbo mit 5,5 Liter Hubraum, der mit Hilfe des siebenstufigen Speedshift-Automatikgetriebes 525 PS und 700 Newtonmeter an die Hinterräder schickt – oder im Fall der limitierten "Edition 1" sogar 557 PS und 100 weitere Newtonmeter Drehmoment.

Sowohl das Sportgetriebe als auch das serienmäßige Sportfahrwerk mit AMG Ride Control lassen sich per Knopfdruck an die Wünsche des Fahrers anpassen und erlauben bei Bedarf auch den sanften Transport empfindlicher Güter. Wer möchte, kann es im Modus Sport plus mit kürzeren Schaltzeiten, direkterer Gasannahme und knackiger abgestimmtem Fahrwerk krachen lassen - und dabei auch dem dreistufigen ESP mit Sport Handling höhere Eingreifschwellen verordnen.

Für angemessene Verzögerung sorgt eine Hochleistungs-Bremsanlage mit rundum 360 Millimeter großen, gelochten und belüfteten Scheiben – optional lässt sich hinter den serienmäßigen 19 Zoll-Leichtmetallrädern mit 285 Millimeter breiten Reifen an der Hinterachse aber auch eine Carbon-Keramik-Bremsanlage mit noch größeren Bremsscheiben unterbringen.

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Neben starken Bremsen bietet der Mercedes CLS 63 AMG Shooting Brake aber auch das Potential für rasante Beschleunigungsmanöver und absolviert den zumindest für die Diskussion am Stammtisch wichtigen Sprint von 0 auf 100 km/h in 4,4 Sekunden. Die 32 PS und 100 Newtonmeter stärkere Edition 1 ist noch eine Zehntelsekunde schneller, die Höchstgeschwindigkeit wird bei beiden Varianten elektronisch auf 250 km/h beschränkt.
Benny Hiltscher