Mercedes C-Klasse 2014: Innenraum mit Technik-Armada

Kleines S

Lange vor Marktstart gewährt Daimler einen Blick auf den Innenraum und die Technik der neuen Mercedes C-Klasse

Die optische Nähe zur großen S-Klasse war in den letzten drei Jahrzehnten stets ein Wesenszug der Mittelklasse-Limousinen von Mercedes, aber Optik allein ist im Jahr 2014 nicht genug. Stärker als jemals zuvor orientiert sich die neue Mercedes C-Klasse auch technisch an der Luxusklasse und bringt sogar Features in die Mittelklasse, die kein Mercedes zuvor bieten konnte.

Mercedes C-Klasse 2014: Innenraum mit Technik-Armada

Beim ersten Blick auf das Interieur fallen sofort die geschwungenen Linien, das freistehende Display und reduzierte Anzahl an Knöpfchen ins Auge, stattdessen thronen ein Controller und ein Touchpad auf der Mittelkonsole. Das Display fällt mit 7,0 bis 8,4 Zoll deutlich größer als bisher aus und soll zudem mit gestochen scharfer Auflösung und kräftigen Farben beeindrucken.

Materialien und Wertanmutung sollen laut Interieurdesign-Chef Hartmut Sinkwitz eine für die Mittelklasse einmalige Qualität bieten und wie das Exterieur-Design an die S-Klasse erinnern. Dazu soll auch der Fahrkomfort beitragen, denn mit der adaptiven Mercedes Airmativ bringen die Schwaben die erste Luftfederung in die Mittelklasse.

Neuland für Mercedes ist auch das optionale Head Up-Display, das wichtige Informationen direkt in das Blickfeld des Fahrers projiziert. So entsteht der Eindruck von über der Motorhaube schwebenden Zahlen und Symbolen, der häufige Blick auf den Tacho kann entfallen. Angezeigt werden unter anderem die gefahrene Geschwindigkeit, die erlaubte Geschwindigkeit und Navigationshinweise.

Von der E- und S-Klasse übernimmt die Baureihe W205 eine ganze Armada von Assistenzsystemen, darunter die die Stereo-Kamera zum Erkennen von Gefahren aus dem Querverkehr und auch die Nah-, Fern- und Heckradar-Systeme, die dem Bordcomputer ein umfangreiches Bild von der Umgebung liefern und so maximale Sicherheit bieten sollen.

Trotz der massiven Technik-Aufrüstung und weiter wachsender Abmessungen wird die Mercedes C-Klasse 2014 fast 100 Kilogramm leichter als die aktuelle Generation. Vom geringeren Gewicht profitieren Fahrleistungen, Verbrauch und Effizienz. Möglich wird die Umkehr der Gewichtsspirale durch viele Karosserie-Teile aus Aluminium und eine ausgeklügelte Karosserie-Struktur mit ultrahochfesten Stählen, von denen auch die Verwindungssteifigkeit profitiert.

An die Seite der Limousine stellt Daimler noch 2014 das neue Mercedes C-Klasse T-Modell. Der Kombi wird die gleichen Assistenzsysteme und Komfort-Features erhalten, zusätzlich aber mit deutlich mehr Laderaum und Variabilität punkten. Angetrieben werden beide Varianten von Vier- und Sechszylinder-Motoren, auch zwei Hybrid-Varianten sind geplant. Auf Wunsch wird die neue Neungang-Automatik verbaut, die Mercedes noch in diesem Jahr auf den Markt bringt.

Benny Hiltscher