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Mercedes-AMG GT R: Genfer Autosalon 2016

AMG GT auf die Spitze getrieben

Einer Nachricht, die die Sportwagenwelt für einen Moment zittern lässt: Stuttgart feilt am letzten Schliff für den Mercedes AMG GT R, der Straßenversion des AMG GT3. Weltpremiere ist voraussichtlich auf dem Genfer Autosalon 2016.

Schweden ist für Erlkönigjäger eine sichere Nummer. Das bestätigen die aktuellen Fotos vom neuen Mercedes-AMG GT R. Die frischen Bilder zeigen noch einmal deutliche Unterschiede zu älteren Aufnahmen. So hat Mercedes die Lufteinlässe im Frontspoiler des AMG GT R zugunsten besserer Luftzufuhr verändert. Die Fotos zeigen außerdem einen großen zentralen Luftschlund, der angelehnt an den GT3-Rennwagen von 15 horizontalen Streben gefühlt werden könnte. Mercedes nennt das aggressive Design Panamericana-Grill. Der Rest des schärfsten AMG GT ist wie gehabt mit Tarnfolie vor neugierigen Blicken geschützt. Vermutet wird allerdings, dass Mercedes den AMG GT R bereits auf dem Genfer Autosalon 2016 (3. bis 13. März) offiziell vorstellt. Trotz Tarnung gibt der vom bekannten Vierliter-AMG-V8 (Biturbo, 550 PS) befeuerte Bolide einiges seiner Serienoptik Preis. Am auffälligsten ist der übergroße Spoiler über der Heckpartie des Straßenrenners. Unterhalb der Gürtellinie lauern, in einen Diffusor eingelassen, zentral positionierte Auspuffendrohre. Ebenfalls gut erkennbar: Der Mercedes-AMG GT R ist breiter als der normale GT S, ein deutliches Zeichen in wessen Fußstapfen der GT R tritt und vor allem, wem er auf die Pelle rücken möchte. Mercedes sieht den AMG GT R als klaren Ableger der kompromisslosen GT3-Version und als ernstzunehmenden Gegner für den 560 PS starken Porsche 911 Turbo.

Bildergalerie: Neue Fotos vom Mercedes-AMG GT R (2016)

Optimiertes Fahrwerk und Leichtbau im AMG GT R

Was sich die Performance-Truppe um AMG-Chef Tobias Moers für das Cockpit des Mercedes-AMG GT R einfallen ließ, ist bisher reine Spekulation. Sicher wird Leichtbau ein Thema. In Sachen Fahrdynamik müssen die Schwaben den Schärfegrad, im Gegensatz zum gewöhnlichen GT S, deutlich anheben um der Sportwagen-Elite, die bereits lauert, eine Nase zu drehen. Übrigens: Die vorerst schärfst Stufe des AMG GT geht noch nicht als "Black Series" ins Rennen. Vermutet wird, dass der finale Aufschlag erst gegen Ende des Modellzyklus geplant ist. Mehr zum Thema: Testvergleich AMG GT S gegen Porsche 911 Turbo

Mehr zum Thema: Neuheiten des Genfer Autosalon 2016

Andreas Rogotzki