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Mercedes-AMG E 63 (2016): Erste Fotos

E 63 T-Modell mit 612 PS

Neue Fotos zeigen das bis zu 612 PS starke Mercedes-AMG E 63 T-Modell (2016). Auch der Kombi kommt noch in diesem Jahr, die technischen Daten sind vielversprechend.

Die technischen Daten des neuen Mercedes-AMG E 63 S (2016) kennen wir bereits seit mehreren Wochen, nun zeigt sich das T-Modell in der Nähe der Nürburgring Nordschleife mit reduzierter Tarnung. Klar zu erkennen sind die großen Lufteinlässe und die generelle Form der Frontschürze, auch das Heck mit seinen vier eckigen Endrohren und einem Diffusor in der Mitte lässt praktisch keine Fragen unbeantwortet. Weitere Indizien für den Performance-Anspruch des Mercedes-AMG E 63 T-Modell (2016) finden sich hinter den Felgen, denn wir sehen an beiden Achsen gelochte Bremsscheiben mit üppigem Durchmesser. Die stärker belasteten Scheiben an der Vorderachse sind zu Gunsten einer optimalen Hitze-Abfuhr zusätzlich geschlitzt und versprechen so, das Gewicht des Oberklasse-Kombis auch auf der Rennstrecke sicher in Zaum zu halten. Angesichts der Motorleistung von 571 PS beim Basis-AMG und sogar 612 PS beim S-Modell ist das keine leichte Aufgabe, schließlich beschleunigt der neue Mercedes-AMG E 63 S 4Matic (2016) in deutlich unter vier Sekunden auf Landstraßentempo und beschert der Bremsanlage so regelmäßig Beschäftigung.

Bildergalerie starten: Mercedes-AMG E 63 (2016)

Potenzielle Mercedes-AMG E63 Black Series gesichtet:

Nächster Mercedes-AMG E 63 S (2016) kommt mit 612 PS

Konkrete Zahlen zu Fahrleistungen und Leistung des Mercedes-AMG E 63 (2016) verdanken wir einer Präsentation in Russland, bei der eigentlich keine Fotos gemacht werden sollten. Mindestens ein Besucher nahm es damit nicht so genau, weshalb wir die wichtigsten Eckdaten des Topmodells der neuen E-Klasse früher als gedacht zu sehen bekommen. Demnach wird der neue Mercedes-AMG E 63 4Matic genau wie die aktuelle Generation in zwei Varianten angeboten, die sich hinsichtlich ihrer Konsequenz und Performance geringfügig voneinander unterscheiden. Schon der Einstieg in die Welt der V8-getriebenen AMG-Oberklasse leistet beeindruckende 571 PS und bietet bis zu 750 Newtonmeter Drehmoment, was den Sprint von 0 auf 100 km/h in 3,7 Sekunden ermöglicht. Dabei profitiert auch das Einstiegsmodell von der Traktion des Allradantriebs 4Matic, der bisher dem S-Modell vorbehalten war. Als vorläufige Krönung der 63er-Familie schicken die Schwaben den Mercedes-AMG E 63 S 4Matic (2016) an den Start, der sich mit 612 PS die Leistungskrone im Segment der deutschen Business-Sportler sichert und nur 3,5 Sekunden benötigt, um aus dem Stand auf Landstraßentempo zu beschleunigen. Offiziell enthüllt wird das schnelle E-Klasse-Duo zwar erst auf dem Pariser Autosalon 2016 (1. bis 16. Oktober), die wichtigsten Fragen sind nun aber bereits beantwortet.

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AMG E 63 mit Neungang-Getriebe

Dazu gehört auch die Bestätigung, dass der neue Mercedes-AMG E 63 (2016) von einem 4,0 Liter großen V8-Biturbo angetrieben wird. Das unter anderem aus dem AMG GT bekannte Triebwerk hat freilich nichts mit Verzicht zu tun, die Downsizing-Maßnahme auf hohem Niveau verspricht stattdessen ein noch agileres Ansprechen und deutlich mehr Lust auf Drehzahlen. Da der "kleine" Achtzylinder dabei auch noch unverschämt gut klingt, dürfte er alle Downsizing-Kritiker schon auf den ersten Metern am Steuer der Neuheit besänftigen. Perfekt portioniert werden die Kraftreserven von einem speziell angepassten 9-Gang-Getriebe, das eng mit der Automatik aus den schwächeren E-Klasse-Derivaten verwandt ist. Ähnlich wichtig wie die Motorisierung ist Kunden und Entwicklern das adaptive Fahrwerk des Topmodells, denn neben maximaler Fahrdynamik auf der Rennstrecke muss natürlich auch die stärkste E-Klasse den überlegenen Komfort einer Oberklasse-Limousine aus Stuttgart bieten können. Im Alltag soll der Mercedes-AMG E 63 außerdem mit hochmodernem Infotainment auf zwei riesigen 12,3 Zoll-Displays und einer Fülle von Assistenzsystemen punkten, zahlreiche Funktionen bis hin zum autonomen Fahren machen auch die stärkste E-Klasse zu einem der sichersten Automobile der Welt.

 

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Mercedes-AMG E 63 T-Modell (2016) hat Platz und Power satt

Schon vor ein paar Wochen haben wir einen Prototypen der praktischsten Variante des Business-Sportlers erwischt. Technisch ähneln sich Limousine und T-Modell beinahe wie ein Ei dem anderen, doch beim Platzangebot spielt der Power-Kombi wenig überraschend in seiner eigenen Liga. Angesichts von rund 2.000 Litern Gepäckraum-Volumen rücken selbst die zu erwartenden Leistungswerte ein wenig in den Hintergrund, aber den besonderen Reiz des Mercedes-AMG E 63 T-Modell macht natürlich die Kombination dieser Stärken aus. Der Kombi lässt auf der Autobahn auch dann so manchen Sportwagen mühelos hinter sich, wenn hinter den Insassen die neuen Badmöbel transportiert werden. Unsere Fotos zeigen den noch immer getarnten Mercedes-AMG E 63 beim Verladen, anderenfalls sind die Testwagen in der Regel deutlich zügiger unterwegs. Kein Wunder, will der neue Mercedes-AMG E 63 doch nicht weniger als die neue Messlatte unter den Power-Kombis sein. Optisch untermauert er diesen Anspruch mit riesigen Öffnungen in der Front, die gierig nach Luft schnappen. Unter den aufgeblähten Kotflügeln nehmen große Felgen Platz, unter denen gelochte wie geschlitzte Bremsscheiben im Pizza-Format auf ihren Einsatz warten. Am Heck singen bei der Serie zwei doppelflutige, viereckig gestaltete Auspuffendrohre das V8-Lied.

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az