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McLaren P1 GTR 2015: Erste Skizze der extremen Rennstrecken-Version

Der "Höhö"-Effekt

Den Über-Hybrid McLaren P1 wird es nächstes Jahr auch als reine Rennstrecken-Version geben. Der P1 GTR kommt mit 1.000 PS und dem brutalsten Heck aller Zeiten

Es braucht schon einiges, um bei Autojournalisten diesen "Höhö"-Effekt auszulösen. Das ist dann, wenn sich alle vor dem Computer-Monitor drängen, ein Bild von einem neuen Sportwagen betrachten und sich voller Vorfreude die Hände reiben - McLaren hat genau das nun zum wiederholten Male geschafft, diesmal mit dem McLaren P1 GTR.

McLaren P1 GTR 2015: Erste Skizze der Renn-Version

Nächstes Jahr soll die Rennversion des Hybrid-Supersportlers auf den Markt kommen. Naja, wobei der Begriff "Markt" vielleicht etwas hochgestochen ist: Nur die 375 Kunden des ausverkauften P1 bekommen die Möglichkeit, einen P1 GTR zum Preis von etwa 2,5 Millionen Euro zu kaufen.

Als kleinen Kaufanreiz schickt McLaren diese Skizze an den erlesenen Käufer-Kreis - und gewinnt unmittelbar den gefühlten Preis für die heftigste Heckpartie, die je eine Rennstrecke gesehen hat. Der geteilte Diffusor mündet in einem zerklüfteten Spoiler-Gebirge, in dessen Mitte zwei Endrohre im Pipeline-Format brüllenden Achtzylinder-Sound an die Umwelt abgeben; Wenn man bei anderen Sportwagen den Heckspoiler als "Theke" bezeichnet, dann hat der McLaren P1 GTR 2015 ein Vordach. Straßenzulassung? Vergiss es!

Zur Optik passen auch die Leistungsdaten: 1.000 PS sollen V8 und Elektromotor auf die Strecke bringen - bei einer Nordschleifen-Rundenzeit des Serien-P1 von unter sieben Minuten kann man sich vorstellen, in welch unerreichten Sphären der GTR fahren wird. Der erwähnte "Höhö"-Effekt wird jedenfalls noch eine ganze Weile anhalten...

Jonas Eling