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McLaren P1 GTR 2015: Premiere in Genf

Retro trifft Zukunft

Update: Mit Retro-Design erinnert der McLaren P1 GTR an einen legendären Vorfahren, der vor 20 Jahren Maßstäbe setzen konnte. Im Video trifft er auf den F1 GTR

Technisch betrachtet ist der McLaren P1 GTR alles andere als rückswärtsgewandt, beim Design werfen die Briten dennoch einen Blick zurück: Zur Weltpremiere auf dem Genfer Autosalon 2015 glänzt die 1000 PS starke Rennversion des McLaren P1 in einer Lackierung, die sich eng am Auftritt eines McLaren F1 GTR beim 24 Stunden-Rennen von Le Mans 1995 orientiert.

McLaren P1 GTR 2015: Im Retro-Design zum Genfer Autosalon

Damals gehörte das Chassis #06R zu den dominierenden Rennwagen an der Sarthe, 20 Jahre später soll der P1 GTR das heute realisierbare Maximum darstellen. Die verbesserte Aerodynamik sorgt im Vergleich mit der bereits durchaus radikal gestalteten Serie für 10 Prozent mehr Abtrieb, diverse Leichtbau-Maßnahmen reduzieren das Gewicht um 50 Kilogramm.

Auch für Laien erkennbar ist die optimierte Aerodynamik am 50 Millimeter näher am Asphalt liegenden Frontspoiler und dem festmontierten Heckflügel, der 100 Millimeter höher als der variable Spoiler des Serien-P1 im Wind steht. Per Knopfdruck am Lenkrad kann die Neigung des Heckflügels von 32° auf 0° umgestellt werden – wie beim aus der Formel 1 bekannten DRS kann der Luftwiderstand auf langen Geraden so deutlich reduziert werden.

Zu noch schnelleren Rundenzeiten trägt neben der um 80 Millimeter vergrößerten Spurweite an der Vorderachse natürlich auch die Leistungssteigerung auf 1000 PS bei. Während 800 PS vom Verbrennungsmotor bereitgestellt werden, steuert ein Elektromotor bis zu weitere 200 Pferdestärken bei – und lässt den McLaren P1 GTR so noch dramatischer beschleunigen. In einem nun veröffentlichten Video gibt es ein gemeinsames Stelldichein der beiden GTR-Rennwagen...

Benny Hiltscher