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Maserati Levante (2016): Preis

Levante ab 70.500 Euro

Mit dem Maserati Levante betritt ab Mai ein neuer Angreifer die Bühne der Power-SUV. Preise: Die Diesel-Variante ist ab 70.500 Euro zu haben, der Benziner startet bei 88.000 Euro.

Der neue Maserati Levante kann ab Mai für einen Startpreis von 70.500 Euro für Diesel-Variante, beziehungsweise von 88.000 Euro für den Benziner geordert werden und markiert den Einstieg der Italiener in das weltweit boomende SUV-Segment. Zwar hat es etwas länger gedauert und zum Glück haben sie zwischendurch noch einmal die Plattform und die Produktion gewechselt, doch jetzt hat das Warten ein Ende: Auch Maserati geht mit dem Geist der Zeit, wechselt vom Sport in den Schlamm und reitet mit seinem ersten Geländewagen auf der SUV-Welle. Bullig gezeichnet, mit einem bitterbösen, weit aufgerissenen Kühlergrill, messerscharfen Scheinwerferschlitzen mit LED-Brennern, weit ausgestellten Kotflügeln über den dicken Hinterrädern und einem schnittig schräg gestellten Heck soll er gegen Autos der Premium-Konkurrenz bestehen und die Marke obendrein ein wenig in Richtung Alltag und Familie erweitern. Als die feine Fiat-Tochter ihre Kunden 2011 mit der Levante-Studie Kubang zum ersten Mal auf diesen Schritt eingestimmt hatte, steckte unter dem verführerischen Blechkleid noch die Plattform des Jeep Grand Cherokee und für die Produktion war ein US-Werk auserkoren. Deshalb haben sie lieber ein, zwei Jahre Verspätung riskiert, das Ruder noch einmal herum gerissen und den Levante aus dem Ghibli abgeleitet.

Bildergalerie: Maserati Levante Marktstart im Mai 2016

Preis: Maserati Levante kommt ab 70.500 Euro

Serienmäßig ist das SUV mit Luftfederung, Allradantrieb und Achtgang-Automatik ausgestattet, läuft deshalb auch genau wie die Limousine in Mirafiori in Turin vom Band. Zwar lässt sich Maserati zu Antrieb und Ausstattung des Levante noch nichts entlocken. Doch mit der Nähe zum Ghibli braucht es nicht viel Phantasie, um das Motorenprogramm zu entschlüsseln: Es wird deshalb wohl erst einmal auf den Dreiliter-Diesel mit 275 PS und die beiden V6-Benziner mit 330 oder 410 PS hinaus laufen. Und mit ein bisschen Glück kommt später auch noch der 3,8 Liter große V8-Turbo, den Maserati bei Ferrari bauen lässt und bislang nur in den Quattroporte montiert. 530 PS jedenfalls stünden dem SUV nicht schlecht, wenn es Sport und Schlamm unter einen Hut bringen will.

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Thomas Geiger