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Maserati Ghibli 2013: Italienische Oberklasse-Limousine in Shanghai

Angriff aus dem Süden

Auf der Shanghai Motor Show 2013 feiert der neue Maserati Ghibli seine Weltpremiere – und bläst zum Angriff auf die deutschen Autobauer!

Wer so große Ziele wie Maserati hat, darf keine Angst vor neuen Wegen haben. Auf der Shanghai Motor Show 2013 zeigen die ehrgeizigen Italiener nun, mit welchem Auto sie dem angestrebten Ziel einer Jahresproduktion von 50.000 Einheiten einen großen Schritt näher kommen wollen: Mit dem neuen Maserati Ghibli 2013 wird die Marke mit dem Dreizack erreichbarer und erschließt sich neue Kundengruppen.

Maserati Ghibli: Italienische Luxus-Limousine in Shanghai

Mit seinen Abmessungen zielt der Maserati Ghibli unübersehbar auf die deutsche Premium-Oberklasse aus Stuttgart, München und Ingolstadt. Das wird auch beim zweiten Blick auf die Technik deutlich: In der Regel treibt der neue Einstiegs-Maserati die Hinterräder an, optional gibt es einen Q4 genannten Allradantrieb. Garniert wird das rund 1,7 Tonnen schwere Paket von einem 500 Liter fassenden Kofferraum und natürlich einer Motorisierung, die italienische Leidenschaft versprüht:

Zum Start arbeitet ein gemeinsam mit Ferrari entwickelter V6 mit 3,0 Liter Hubraum, Direkteinspritzung und Turbo-Aufladung im Bug des Ghibli. Mit 410 PS und 550 Newtonmeter maximalem Drehmoment zielt der Ghibli klar auf Audi S6 & Co., die moderne Achtgang-Automatik beherrscht sowohl die sportliche als auch die sanfte Gangart.

Das wird auch im Innenraum deutlich, der mit hochwertiger Verarbeitung und feinen Materialien glänzt. Trotzdem soll der Ghibli kein Weichspüler sein: Während die kommende Quattroporte-Generation den Staatsmann gibt, ist der kleine Bruder ganz klar als Auto für Menschen konzipiert, die gesteigerten Wert auf Fahrspaß legen.

Die kräftig ausgeformten hinteren Kotflügel und die vier Endrohre am Heck machen den Ghibli dabei nicht nur zu einem typischen Maserati, sie harmonieren auch perfekt mit der vom trapezförmigen Grill und dem stolzen Dreizack geprägten Frontpartie. Das Maserati-Logo auf der C-Säule und die drei  Luftauslässe in den vorderen Kotflügeln komplettieren den Maserati-Look.

Die Motorenpalette soll schon kurze Zeit nach dem Marktstart ausgebaut werden: Ein Diesel für Europa ist fest eingeplant, ein Hybrid-Ableger zwar noch nicht beschlossen, aber im Visier. Beim Preis wollen sich die Italiener nicht zu weit von den deutschen Gegnern abheben: Der 410 PS starke Ghibli soll für rund 80.000 Euro in den Handel kommen.

Benny Hiltscher