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Lotus 3-Eleven: Renn- und Straßenversion

Badboy in Goodwood

Erst der Evora 400, nun der neue Lotus 3-Eleven: Die britische Sportwagenmanufaktur mag Extreme - und baut den mit 450 PS schnellsten Lotus aller Zeiten

Richtige Sportwagen sind Egoisten. Es interessiert sie einfach nicht, wer da gerade mit schweißnassen Fingern das Volant umklammert, und ob es demjenigen dabei sonderlich gut geht. Nein, einen echten Sportwagen interessiert nur eines: Fahren. Und zwar schnell, brachial und ohne Kompromisse.

Lotus 3-Eleven: Kompromissloser Racer mit 450 PS

Auf dem Goodwood Festival of Speed 2015 steht so einer dieser automobilen Badboys, der neue Lotus 3-Eleven. Ein geducktes Leichtbau-Monster, in der Rennversion wohl weniger als 900 Kilo schwer. Natürlich kommt das stärkste Serienprodukt der Sportwagenmanufaktur aus Hethel in Norfolk ohne Frontscheibe und Dach aus. Gut, ein Überrollbügel muss dann schon sein - fürs FIA-Reglement.

Darüberhinaus trübt nichts das Verlangen des 450 PS starken 3,5-Liter-Sechszylinders, wenn man möchte nicht einmal ein Beifahrersitz. Als Entschädigung für die Mühen schießt der Sportler dafür in unter drei Sekunden auf Tempo 100 und fährt bis zu 290 km/h schnell.

Für die motorsportaffine Kundschaft steht neben der Straßen- auch eine Rennversion bereit, die statt der normalen Handschaltung mit einem sequentiellen Sechsgang-Getriebe und Schaltpaddles ausgeliefert wird. Preise belaufen sich übrigens auf 82.000 Pfund für die "Road"-Variante, als "Race" kostet der Lotus 3-Eleven dann noch einmal 14.000 Pfund (ohne Steuer) mehr. Doch das wiederum ist vermutlich dem Fahrer völlig egal...

Jonas Eling