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Lada Taiga/Niva: Neuauflage für 2018 geplant

Taiga-Nachfolger in Arbeit

Die russische Geländewagen-Legende Lada Taiga/Niva könnte 2018 neu aufgelegt werden. Avtovaz arbeitet laut Informationen aus Russland schon seit einiger Zeit an der 3. Generation.

Wird der bei uns seit einiger Zeit als Lada Taiga 4x4 angebotene Niva spätestens 2018 zu neuem Leben erweckt? Laut Informationen der russischen Izvestia will Avtovaz den Geländewagen in etwas mehr als zwei Jahren in völlig neuer Form auf den Markt bringen und damit dem Wunsch einiger Kunden nach moderneren Autos nachkommen. In Deutschland hört man zwar derzeit wenig von Lada, aber die Russen verweisen für 2015 voller stolz auf einen Marktanteil von 20 Prozent auf ihrem Heimatmarkt. Genau wie in Deutschland jedes fünfte verkaufte Auto aus Wolfsburg kommt, spielt in Russland Lada die Hauptrolle. Und damit es schwungvoll weitergeht, planen die Russen eine echte Modelloffensive mit sechs neuen Modellen bis Ende nächsten Jahres. Etwas später soll dann auch der seit 1977 beinahe unverändert gebaute Klassiker Lada Niva erneuert werden, der hierzulande seit knapp drei Jahren als Lada Taiga 4x4 verkauft wird. Gemeinsam mit General Motors haben die Russen 1998 die zweite Generation entwickelt, die Chevrolet Niva in Russland Erfolge feiert. 20 Jahre später soll die dritte Generation des legendären Geländewagens folgen.

Mehr zum Thema: Lada Taiga 4x4 (Niva) im Test

Kommt nach 40 Jahren ein neuer Lada Niva?

Doch das robuste Original könnte auch diesen Angriff überleben, denn eine Fortsetzung der Produktion als günstige Alternative zum neuen Niva ist keineswegs ausgeschlossen. Abzuwarten bleibt, wie die dritte Generation die größte Stärke des Niva in unser Jahrtausend transportieren will: Die Russen lieben ihren Geländewagen auch deshalb, weil sich fast jeder Schaden schnell und günstig beheben lässt. Gerade die simple Technik trägt damit entscheidend zum anhaltenden Erfolg des Lada Niva bei, dessen Reparatur-Anleitungen vielerorts seit Jahrzehnten in Benutzung sind. Dass der 1,7 Liter große Motor weder Beschleunigungs- noch Verbrauchsrekorde aufstellt, ist den Kunden dabei herzlich egal – sie lieben ihn, weil er standfest ist und weder mit sibirischer Kälte noch mit der Kraftstoffqualität russischer Taiga-Tankstellen ein Problem hat. Ob der neue Lada Niva auch einen neuen Motor aus den Regalen von Kooperationspartner Renault benötigt, könnte so mancher Russe vor diesem Hintergrund mit einem gleichermaßen mürrischen wie verständnislosen „njet“ beantworten.

Bildergalerie starten: Lada Niva, Gelände-Legende seit 1977

Benny Hiltscher