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Neuheiten Kompakt-SUV: Audi, BMW, VW & Co.

Neue Golf-Klasse

Mit rund 4,65 Metern fällt der Skoda Montania gut 20 Zentimeter länger aus als der heutige VW Tiguan. Skoda setzt ebenfalls auf den Plug-in-Hybrid. Der sparsamste Verbrennungsmotor soll knapp über 100 Gramm CO2/km emittieren. Ein interessanter Antrieb dürfte der neue, auch für den Quereinbau geeignete, 2,0-Liter TDI mit 190 PS sein.

BMW X1 2015: Nachfolger auf neuer Basis

Während Skoda sein SUV nach oben ausbaut, geht Audi den umgekehrten Weg. Im Frühjahr 2016 kommt der Q1. Der Name täuscht – unter dem eindrucksvoll vom neuen Audi-Designchef Marc Lichte modellierten Blech steckt der A3, also abermals MQB-Technik.

Formal spielt der Ingolstädter SUV-Benjamin die Rolle des Frechdachses. Speziell die Seitenpartie mit ihren polygonalen Flächen fällt auf. „Das muss man im Tageslicht sehen – ein phantastischer Effekt“,  macht Audi-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg neugierig. Preislich dürfte die neue Q1-Reihe – Details siehe Kasten– bei rund 25.000 Euro beginnen.

Wenn BMW im Oktober sein kleinstes SUV erneuert, ändert sich Grundlegendes. Eine neue, bereits beim 2er Active Tourer eingeführte Frontantriebsplattform – Allradantrieb mit Haldexkupplung auf Wunsch – dient als technischer Unterbau.

Das Cockpit ähnelt dem des Active Tourer – Head-up-Display als Extra –, der mit deutlich verbesserter Anfassqualität ein höheres Niveau in die kleine Klasse von BMW gebracht hat. Der intern als X1 F48 bezeichnete Offroader kommt in einer im Radstand um gut zehn Zentimeter verlängerten Version (X1 F49, für China) und erstmals mit den von Mini bekannten 1,5-Liter-Dreizylindern (Benziner: 136 PS, Diesel: 116 PS).

Renault Kadjar
Am boomenden Trend der Kompakt-SUV sollte endlich auch Renault teilhaben können, sobald im Juni der neue Renault Kadjar in den Handel geht (Premiere: Genfer Salon März). Der 4,45 Meter lange Fünfsitzer nutzt die Technik des Nissan Qashqai und wird sowohl mit Front- als auch mit automatisch zuschaltendem variablen Allradantrieb zu haben sein. Zunächst kommen Vierzylinder-Motoren zum Einsatz: ein 1,2-Liter-Turbo-Benziner mit 130 PS sowie die beiden Diesel 1.5 dCi (110 PS, optional auch mit Doppelkupplungsgetriebe) und 1.6 dCi (130 PS). Später könnten neue Dreizylinder und sogar ein elektrifizierter Antrieb folgen.

Computerdesign: Jean-François Hubert, DeLusi, Reichel CarDesign, KoNi

Stefan Miete, Jürgen Voigt