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Kia Niro (2016): Preis & Marktstart

Kia Niro ab 24.990 Euro

Der neue Kia Niro sieht aus wie ein gewöhnliches Kompakt-SUV, rollt aber mit sparsamem Hybrid-Antrieb zum Marktstart am 24. September 2016. Der Einstiegspreis liegt bei 24.990 Euro.

Der neue Kia Niro (2016) beweist zum Preis ab 24.990 Euro, dass längst nicht jeder Saubermann ein Spießer sein muss. Mit dieser Vorgabe schicken die Koreaner ihren neuen Niro gegen den Toyota Prius ins Rennen. Denn während man dem Hybrid-Bestseller aus Japan seinen alternativen Antrieb auf 100 Meilen gegen den Wind ansieht, tarnt sich der Herausforderer aus Korea im Gewand eines kompakten SUV eine halbe Klasse unterhalb des neuen Sportage. Nach seiner Europapremiere in Genf kommt das Hybrid-SUV Kia Niro nun am 24. September 2016 auf den deutschen Markt. "Wir wollen nicht allein mit einem extrem niedrigen Verbrauch und ordentlichen Fahrleistungen überzeugen, sondern auch mit einem attraktiven Design", sagt Produktplaner Orth Hedrick: "Deshalb schreit der Niro nicht gleich: Ich bin ein Hybrid!" Statt mit der ausgeprägten Tropfenform des Toyota tritt er deshalb mit dem bulligen Look eines schnittigen Geländewagens auf und wirkt so wie die gelungene Mischung aus Kia Soul und Sportage. Und ein bisschen mehr Platz als Prius & Co. bietet der Kia Niro (2016) bei 4,35 Metern Länge mit seinem aufrechten Heck und seinem großen Kofferraum obendrein. Das ergibt sich nicht zuletzt auch durch den außergewöhnlich langen Radstand von 2,70 Metern, der für viel Beinfreiheit bei den Insassen sorgt.

Bildergalerie starten: Kia Niro (2016)

Kia Niro (2016) im Video:

 

Preis des Kia Niro (2016) startet bei 24.990 Euro

Unter dem Blech allerdings machen die Koreaner keine Kompromisse und setzen beim Kia Niro (2016) auf die Kombination eines nagelneuen 1,6-Liter-Turbdirekteinspritzers und einer E-Maschine, die aus einem Lithium-Polymer-Akku gespeist wird. Zusammen 141 PS stark, kommt der Antrieb auf maximal 265 Newtonmeter, und wuchtet den Niro in 11,5 Sekunden auf Tempo 100 und bei Vollgas auf bis zu 162 km/h. Zwar kann der Niro anders als der Prius nicht auf Knopfdruck rein elektrisch fahren und viel mehr als ein paar hundert Meter ohne Verbrenner schafft man auch mit dem sanftesten Gasfuß nicht, doch dafür ist das Antriebstandem im Mischbetrieb entsprechend sparsam. Rund 3,8 Liter Benzinverbrauch auf 100 Kilometer kalkuliert der europäische Normzyklus. Cooles Design und überzeugende Öko-Technik im Tarnkleid – ob diese Rechnung aufgeht, wird sich zeigen müssen. So ganz sicher sind sich die Koreaner da offenbar selbst nicht. Deshalb fahren sie mit ihren zwei Marken vorsichtshalber zweigleisig – und bieten bei Hyundai den gleichen Antrieb im Ioniq mit originärem Prius-Design an.

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Kia Niro (2016) ist ein Hybrid im SUV-Kleid

Der Kia Niro (2016) wird den Kunden in drei Auführungen angeboten: Edition 7, Vision und Spirit. Die Basisversion gibt es zum Preis ab 24.990 Euro und bringt schon eine Menge Features mit, die gewöhnlich oftmals den gehobeneren Ausstattungsvarianten vorbehalten sind.  Dazu zählen ein Audiosystem mit 5-Zoll-TFT-LCD-Display und Bluetooth-Freisprecheinrichtung, ein Tempomat, ein verstellbares Multifunktionslenkrad, Nebelscheinwerfer, LED-Tagfahrlicht und LED-Rückleuchten, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Chromeinfassung der Seitenfenster, Dachheckspoiler und Heckdiffusor. Für den Kia Niro (2016) Vision oder Spirit sind außerdem zu Preisen von 27.790 bzw. 30.390 Euro weitere Ausstattungsmerkmale erhältlich. Unter anderem ein Kia-Navigationspaket, eine Rückfahrkamera, digitaler Radioempfang, das JBL® Premium-Soundsystem, Fahrersitz mit Memory-Funktion, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Aluminium-Sportpedale, ein elektrisches Glasschiebedach und weiteres.

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Die Kia-Modellpalette im Video:

 

 

Lena Reuß/Thomas Geiger