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Hyundai Ioniq (2016): Erlkönig-Fotos

Elektro- und Hybrid-Saubermann

Schon im Januar 2016 gibt der neue Hyundai Ioniq sein Debüt in Korea. Wir haben einen Erlkönig des Elektro- und Hybrid-Saubermanns mit drei Antriebs-Optionen auf Testfahrt erwischt.

Während sich manche Autobauer Schritt für Schritt weiterentwickeln wollen, setzt man bei Hyundai auf einen Rundumschlag in allen Segmenten. Unsere aktuellen Erlkönig-Fotos zeigen den neuen Hyundai Ioniq, mit dem die Koreaner den Toyota Prius gleich von drei Seiten angreifen wollen. Außerdem bereitet die Performance-Sparte Hyundai N betont sportliche Modelle vor, während die neue Premium-Marke Genesis die Luxus-Liga ins Visier nimmt. An Arbeitet mangelt es den Koreanern also gewiss nicht, dennoch schlagen sie beim neuen Hyundai Ioniq ganz bewusst den komplexesten aller denkbaren Wege ein: Der Kompaktklasse-Vertreter, dessen Design speziell im hinteren Bereich der Dachlinie an den Toyota Prius erinnert, wird mit gleich drei alternativen Antrieben angeboten. Die Kunden dürfen bereits zum Korea-Marktstart im Januar 2016 zwischen drei Varianten des Hyundai Ioniq wählen, alle drei versprechen einen besonders niedrigen Verbrauch. Neben einer Version mit reinem Elektroantrieb wird es den Hyundai Ioniq auch mit der Kombination von Verbrennungs- und Elektromotor geben, dabei planen die Koreaner einen klassischen Hybrid und einen Plug-in-Hybrid mit relativ großer Elektro-Reichweite.

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Mit dem Hyundai Ioniq greifen die Koreaner den Prius an

Das vielfältige Angebot alternativer Antriebsarten macht den Hyundai Ioniq zum ersten Serienauto überhaupt, das mit drei unterschiedlichen, aber ausnahmslos elektrifizierten Antrieben erhältlich ist. Je nach Fahrprofil darf jeder Kunde selbst entscheiden, ob er seinen Ioniq regelmäßig an der Steckdose aufladen oder lieber öfter zur Tankstelle fahren will. Wer die Kompakt-Limousine praktisch ausschließlich im Stadtverkehr nutzen will, kann auf den Verbrenner verzichten und den Hyundai Ioniq als Elektroauto bestellen – wenn zumindest ab und zu lange Strecken bewältigt werden wollen, empfiehlt sich eine der beiden Hybrid-Varianten. Konkrete Aussagen zur verbauten Technik und den Fahrleistungen machen die Koreaner zwar noch nicht, sie versprechen aber für alle drei Varianten ein ordentliches Maß an Fahrspaß. Wer bei asiatischen Hybriden in erster Linie an Sparfüchse mit überschaubarem Elan denkt, könnte vom Hyundai Ioniq eines Besseren belehrt werden. Wenige Monate nach Weltpremiere und Marktstart auf der koreanischen Halbinsel soll der Ioniq auf dem Genfer Autosalon 2016 (3. bis 13. März) sein Europa-Debüt feiern. Wann die jüngste Hyundai-Baureihe bei uns in den Handel kommt, bleibt abzuwarten.

Bildergalerie starten: Hyundai Ioniq als Erlkönig erwischt

Benny Hiltscher