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Ford Ka: Genfer Autosalon 2016

Neuer Ford Ka kommt 2016

Der neue Ford Ka wird nicht mehr mit Fiat gebaut, nur als Fünftürer angeboten und feiert auf dem Genfer Autosalon 2016 Premiere. Seine Basis ist der brasilianische Ableger des Ford Ka, die für Europa aufgehübscht wird.

Die Ein-Modell-Strategie greift nun auch beim neuen Ford Ka. Kurz nach seiner Premiere auf dem Genfer Autosalon 2016 (3. bis 13. März) soll der neue Ford Ka auf den europäischen Markt kommen. Wieso wir "europäisch" in diesem Zusammenhang betonen, hat einen klaren Grund: Der neue Ford Ka basiert nämlich auf dem brasilianischen Ableger des Ford Ka. Damit ist beim neuen Ford Ka die Kooperation mit Fiat hinfällig. Was deutliche Auswirkungen hat: Wurde der alte Ford Ka nur als Dreitürer angeboten, ist der neue Ka ausschließlich mit fünf Türen zu haben. Das äußert sich auch im Längenwachstum. Mit 3,88 Metern Länge übertrumpft der neue Ford Ka den alten um satte 26 Zentimeter und rückt dem größeren Bruder Ford Fiesta (3,97 Meter lang) ganz schön auf die Pelle. Auch das Kofferraumvolumen wächst, und zwar um 33 Liter auf 257 Liter. Zur optischen Unterscheidung zum Brasilien-Ka erhält der europäische Ableger Blinker in den Außenspiegeln und einen geänderten Kühlergrill.

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Möglicherweise gibt's auch einen Ford Ka ST mit 100 PS

Für den Innenraum des neuen Ford Ka versprechen die Kölner hochwertige Materialien und den Einsatz des Sync-Systems, das Sprachsteuerung und App-Einbindung ermöglicht. Somit scheint Ford aus dem Ecosport-Debakel gelernt zu haben. Der Mini-SUV kam 1:1 aus Indien und ist durch seine Qualitätsmängel beim europäischen Publikum durchgefallen. Zu weich war das Fahrwerk, zu spröde das Plastik im Innenraum und zu hoch der Preis. Erst ein Facelift egalisierte die Probleme. Zurück zum neuen Ford Ka, in dem die vom Fiesta bekannten Einliter-Sauger mit 65 und 80 PS zum Einsatz kommen dürften. Möglicherweise sogar der Ecoboost-Turbo mit 100 PS als ST-Ableger des neuen Ford Ka. Diesel-Motoren hingegen dürften keine Chance im neuen Ford Ka erhalten, sie werden in Europa in der Fahrzeugklasse einfach zu selten verkauft. Ob Ford aus den Fehlern seiner globalen Ein-Modell-Strategie gelernt hat, wird der neue Ford Ka schon 2016 Beweis stellen müssen.

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Alexander Koch