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Ford Fiesta (2017): Alle Informationen hier!

Neuer Fiesta greift nach der Kleinwagen-Krone

Wie viel Größe in einem Kleinwagen stecken kann, soll der Ford Fiesta (2017) ab dem kommenden Sommer zeigen. Der Kölner kommt erstmals auch als Active-Modell für Abenteurer.

Der Ford Fiesta gehört nicht nur in Deutschland zu den beliebtesten Kleinwagen überhaupt. Da überrascht es nicht, wenn die achte Generation in Köln schon lange vor dem Marktstart im Sommer 2017 gebührend empfangen wird: Zwar ist der 11.11. schon vorbei und bis zum Rosenmontag dauert es noch ein paar Wochen, doch der Auftrieb hätte kaum größer sein können, als die Kölner jetzt vor viele hundert Gästen ihren neuen Prinzen präsentiert haben. Pünktlich zum 40. Geburtstag der Baureihe wird der Ford Fiesta (2017) unter den Augen der Führungsmannschaft aus Detroit vom Stapel gelassen. Nachdem die Rheinländer vor ein paar Wochen mit dem unprätentiösen Preisbrecher Ka+ eine neue Basis für ihr Kleinwagengeschäft gelegt habe, ziehen sie den Fiesta in der achten Generation nun ein wenig nach oben. Das gilt für die Abmessungen mit sieben Zentimetern mehr Länge und einem Zentimeter mehr Breite für ein wenig mehr Platz im Innenraum und mehr noch für die Ausstattung. Denn die Entwickler des Ford Fiesta (2017) bedienen sich nicht nur beim größeren Focus, sondern führen auch ein paar ganz neue Extras ein und rüsten ihren Bestseller so zum angeblich "technologisch fortschrittlichsten Kleinwagen" der Welt auf. Damit soll der Fiesta all jene Käufer ansprechen, "die sich bewusst für ein kompakteres Modell entscheiden, aber die Qualität und die Ausstattung eines teureren Fahrzeugs erwarten," sagt Europachef Jim Farley.

Bildergalerie starten: Hier fährt der Ford Fiesta (2017)

Video: Fakten zum Ford Fiesta

 

Ford Fiesta (2017) mit Hightech im Cockpit

Den neuen Führungsanspruch rechtfertigt der Ford Fiesta (2017) mit Premieren wie einem Notbremsassistenten, der selbst bei Dunkelheit auch Fußgänger erkennt, oder einer Einparkautomatik, die neben der Lenkung auch die Bremse betätigt. Außerdem gibt es mit Hilfe von zwei Kamera-, drei Radar- und zwölf Ultraschallmodulen eine komplette Rundum-Überwachung, die üblichen Hilfen für Spurführung und Spurwechsel sowie eine Elektronik, die beim Rangieren vor rückwärtigem Querverkehr warnt. Während sich der achte Ford Fiesta außen nur sehr dezent weiterentwickelt und selbst seiner Erbauer von einer Evolution sprechen, haben die Kölner innen eine Revolution vom Zaun gebrochen und das Cockpit komplett umgestaltet. Im Flirt mit der Generation Smartphone wird es nun dominiert von einem riesigen Touchscreen, der frei über der Mittelkonsole thront und zur Bühne für das weiterentwickelte Infotainmentsystem Sync3 wird. Dazu gibt es den Ford Fiesta (2017) auf Wunsch mit einer Audio-Anlage von B&O Play sowie einer Finesse, wie man sie sonst eher eine Klasse höher erwartet. Das gilt für die Materialauswahl genau wie für ein paar Ausstattungsoptionen, zu denen nun zum Beispiel erstmals ein Panorama-Dach zählt, das man wie in den großen Baureihen auch öffnen kann.

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Ford Fiesta Active als neue Variante für Abenteurer

Weniger Überraschungen gibt es unter der Haube. Dort setzt Ford Fiesta (2017) vor allem auf seinen hoch gelobten Einliter-Benziner, den die Kölner gleich in drei Varianten anbieten. Es gibt den Dreizylinder-Turbo mit 100, 125 und 140 PS und dank einer neuen Sechsgang-Schaltung im besten Fall mit gerade mal 95 g/km. Alternativ gibt es einen Diesel mit 1,5 Litern Hubraum, der in der Basisversion nun 85 und in einer neuen Power-Variante 120 PS leistet und im besten Fall auf 82 g/km kommt. Zwar spielen die Kölner in der Liga der Kleinwagen dank Ka+ und Fiesta nun mit zwei Sturmspitzen, doch reicht das in ihren Augen noch immer nicht für eine erfolgreiche Breitseite. Um die Trefferquote weiter zu erhöhen, wird die Fiesta-Familie weiter aufgefächert: Neben den üblichen Modellvarianten bis hinauf zur ST-Line gibt es den Keinwagen deshalb vom Start weg auch als besonders noblen Vignale sowie als aufgebockten Active in Trekking-Montur für Outdoor und Abenteuer. Diese Ergänzung passt zur Historie, sagt Europachef Farley: "Denn der Fiesta konnte seine 40 Jahre lange Erfolgsgeschichte nur schreiben, weil er seinen Kunden immer wieder etwas neues zu bieten hatte." Und jetzt schreiben sie in Köln das nächste Kapitel.

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Thomas Geiger