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Ford F-150 Raptor (2016): Marktstart

Neuer Ford F-150 ab Herbst 2016

Wenn es in der Wüste um Zehntelsekunden geht, ist der neue Ford F-150 Raptor (2016) genau die richtige Wahl. Dieser Pick-up macht keine halben Sachen und wurde speziell für Desert-Racing optimiert.

Während sich SUV in Europa vor allem dem Großstadt-Dschungel stellen müssen, geht es auf dem US-Markt deutlich härter zu. Nicht ohne Grund gehören große Pick-up-Trucks wie der Ford F-150 seit Jahrzehnten zu den absoluten Bestsellern in Nordamerika, denn neben unglaublich breiten Straßen gibt es für Abenteurer auch zahlreiche Offroad-Strecken. Perfekt dafür gerüstet soll der neue Ford F-150 Raptor (2016) sein, der jetzt im standesgemäßen Look eines Wüsten-Rennwagens präsentiert wurde. Mit der Rennversion des meistverkauften Autos der USA will Ford ab Herbst 2016 in der seriennahen Klasse der "Best in the Desert" genannten Offroad-Rennserie teilnehmen und die Konkurrenz ordentlich Staub schlucken lassen. Seine Erbauer versprechen die Performance eines Baja-Racetrucks und liefern mit einem speziell für den Renneinsatz in der Wüste entwickelten 3,5 Liter großen EcoBoost-V6 sowie einer 10-Gang-Automatik die passenden Argumente. Die Kraft des aufgeladenen Sechszylinder-Triebwerks wird aktiv zwischen den Achsen verteilt und sichert so maximale Traktion auf schwierigem Untergrund. Mehr zum Thema: SUV donnern durch die Grüne Hölle

Bildergalerie starten: Wüsten-Racer Ford F-150 Raptor (2016)

Dieser Ford F-150 Raptor greift bei Wüsten-Rallyes an

Trotz einiger Modifikationen betont Ford stolz die Seriennähe des F-150 Raptor (2016) für den Renneinsatz, schließlich sei der Pick-up-Bestseller schon ab Werk gut für derart extreme Belastungen gerüstet. Damit es keine bösen Überraschungen gibt und die Performance im harten Wettbewerb überzeugt, hat die Motorsport-Abteilung von Ford der Rallye-Version des F-150 Raptor ein überarbeitetes Fahrwerk mit neuen Federn und Dämpfern verpasst, im Zuge dieser Maßnahmen wurde auch gleich die Bodenfreiheit erhöht. Abgesehen davon bleibt der Pick-up tatsächlich fast serienmäßig, der zu Gunsten der Sicherheit verbaute Überrollkäfig und die speziellen Sportsitze mit Fünfpunkt-Gurten haben genau wie die zusätzlichen Navigations-Displays für den Beifahrer und der Sicherheitstank keinen Einfluss auf die Performance. Neben Sicherheit und Performance steht bei Ford Erfahrung im Vordergrund, denn mit Greg Foutz und Tim Casey werden zwei der erfolgreichsten Offroad-Rennfahrer der US-Szene den speziell präparierten F-150 Raptor pilotieren. Mehr zum Thema: So funktioniert der weltweite Pickup-Markt

 

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Benny Hiltscher