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Exagon Motors Furtive-eGT: Elektro-Supersportler aus Frankreich

SLS AMG Electric Drive im Visier

Lange war es um die französische Manufaktur Exagon Motors ruhig bestellt. Doch die Produktion des Elektro-Supersportlers Furtive-eGT hat längst begonnen

Vor knapp vier Jahren berichteten wir bereits über die Pläne für den Furtive-eGT, nun hat Exagon Motors aus Frankreich für seinen Supersportler mit zwei Elektromotoren die Serienreife erlangt.

Für das Auto-Event "Salute to Style" in London kündigt die Manufaktur aus dem geschichtsträchtigen Magny-Cours den eleganten 2+2-Sitzer mit dem gerade mal 124 Kilogramm schweren Monocoque aus Carbon an. Der Asphalt-Jäger Exagon Furtive-eGT besticht durch schnittige Abrisskanten, eine wohlgeformte Silhouette sowie einen imposanten Heckdiffusor.

Auch ein deutsches Unternehmen hat seine Finger im Spiel: Die Stromversorgung für den 53 kWh starken Lithium-Ionen-Akku bilden zwei etwa 200 PS starke E-Motoren von Siemens, die Gesamtleistung beträgt 407 PS. Dem heckgetriebenen Athleten, der ein Gewicht von 1630 kg auf die Waage bringt, ermöglicht das eine Höchstgeschwindigkeit von 287 km/h, jedoch tritt bei 250 km/h eine elektronische Begrenzung in Kraft.

Während das Gewicht etwa dem des wohl bekanntesten Supersportlers mit E-Motor, Mercedes SLS AMG Electric Drive entspricht, ist der Franzose zumindest in Sachen Beschleunigung flinker: Der Schwabe fährt in 3,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h, bei dem Neuling aus Frankreich stehen laut Werksangabe 3,5 Sekunden zu Buche.

Die ersten handgefertigen Ausgaben sind bereits gefertigt worden, dabei konnte jeder Kunde seinen persönlichen Furtive-egT nach seinen individuellen Vorlieben gestalten lassen. Die Auflage hat der Hersteller auf die Stückzahl von 1500 begrenzt, gerüchteweise beträgt der Preis stolze 338.000 Euro.

Furtive-eGT: Prototyp bei Tests auf dem Nürburgring

Patrick Freiwah