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Deutsche Kult-Neuheiten: Audi A2, Ford Capri, Opel Omega, VW Scirocco

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Renaissance der Klassiker: VW plant einen schärferen Scirocco-Nachfolger, Opel und Ford reaktivieren Omega und Capri, und Audi forciert eine moderne Version des kultigen Rundlings A2

Manchmal sehnen wir uns nach den guten alten Dingen, die so verlässlich funktionierten und uns dieses Ewigkeitsgefühl heimeliger Geborgenheit gaben. „Alles Müll von gestern“, rufen die Jungen. Doch in ein paar Jahren werden sie ihren alten Mini vermissen, ihren letzten Plattenspieler und ihr allererstes iPhone.

Wir vermissen den grundsoliden Praktiker Opel Omega, das Sportcoupé Ford Capri und auch diesen zu früh geborenen Rundling Audi A2, für den wir heute auf dem Gebrauchtwagenmarkt Wucherpreise zahlen. Auch hätten wir den VW Scirocco gern charaktervoller, denn ganz früher hatte er ja auch mehr Profil – und war nicht so eine Art abgeflachter Sport-Golf.

Es besteht Hoffnung, denn wie es scheint, hat man uns in den deutschen Konzernetagen erhört. Omega, Capri, A2 und Scirocco kommen zurück – oder marschieren in die richtige Richtung.

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Zum Beispiel der Scirocco. So richtig glücklich ist man mit dem aktuellen Modell auch in Wolfsburg nicht, hören wir immer öfter. „Der muss wieder ein richtiges Sportcoupé werden“, soll Konzernchef Martin Winterkorn gefordert haben. Genau in diese Richtung geht es beim für 2014 geplanten Nachfolger. Mehr Charakter ist schon deshalb wichtig, weil nämlich der dreitürige VW Golf VII (ab 2013) optisch auch den flotten Coupé-Stil tragen soll. Da muss der Scirocco nun die klarere Sportlinie zeigen.

Der Scirocco II kommt mit flacher Angreiferschnauze
Ergo bekommt der Scirocco II – ein zwischenzeitliches Facelift soll es nicht geben – eine flachere Angreiferschnauze und mehr Eigenständigkeit, sein Dach zieht sich klar länger, Richtung Heck wird es dann immer schärfer. Das bringt nebenbei sogar mehr Kopffreiheit in der zweiten Sitzreihe, die derzeit nur für Sitzzwerge passt. Mehr Platz gibt es ohnehin, weil der neue Scirocco auf dem neuen modularen Querbaukasten des Konzerns baut – mit mindestens fünf Zentimeter mehr Radstand und kürzeren Karosserieüberhängen.