Der neue Peugeot 508
Peugeot 508: Premiere in Paris
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Peugeot 504 Cabriolet |
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Stattlich geworden: Der Peugeot 508 SW ist 4,81 Meter lang |
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Peugeot 508 SW |
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Neue Bilder und mehr Fakten zum neuen Peugeot 508. Der französische Konkurrent des VW Passat hat in Paris Weltpremiere
Schon die Studien SR1 und „5 by Peugeot“ zeigten, wie die nächste Limousine von Peugeot aussehen könnte. Das Serienmodell geriet nun konventioneller, doch Proportionen und einige Linien der Genf-Studien sind erkennbar.
Wohltuend im Vergleich zum Vorgänger 407 sind der kleinere Grill und die schmaleren Scheinwerfer, sowie das harmonischere Verhältnis von Front, Heck und Passagierkabine. Die 508 Limousine ist zehn Zentimeter länger als der Vorgänger 407, der Radstand wächst um neun Zentimeter auf knapp 2,82 Meter. Der vordere Überhang schrumpft um vier Zentimeter, durch ein spezielles Crashelement soll die Sicherheit höher sein als beim Vorgänger.
Optimiert hat Peugeot die Aerodynamik, Limousine und Kombi schlüpfen mit Cw-Werten von 0,25 und 0,26 durch den Wind. Trotz der größeren Karosserie ist die Limousine 35 Kilo leichter geworden, der Kombi speckt 45 Kilo ab. Unter anderem besteht die Motorhaube aus Aluminium.
Kombi und Limousine sind fast gleich lang: Der Viertürer kommt auf 4,79 Meter und der SW genannte Fünftürer ist 4,81 Meter lang. Damit ist der 508 etwa 15 Zentimeter länger als der aktuelle VW Passat, dessen Neuauflage ebenfalls in Paris debütiert. Die Größe ist gewollt, schließlich soll der 508 die Kunden der Mittel- und Oberklasse ansprechen.
Entsprechend der neuen Positionierung lässt sich der 508 zur Oberklasse aufrüsten. Vier-Zonen-Klimaanlage, Fernlichtassistent, Massagefunktion für den Fahrersitz und Soundsysteme von JBL sind entweder serienmäßig oder gegen Aufpreis verfügbar. Die Fondpassagiere sollen zudem genauso viel Platz vorfinden wie im 607. Der Kofferraum fasst bei der Limousine 515 Liter, der SW packt 560 bis 1598 Liter ein.
Besonderen Wert legt Peugeot auf geringe Spaltmaße, bündig abschließende Stoßfänger und glatte Flächen: weder Antennen noch Scheibenwaschdüsen sind zu sehen. Fahrer und Beifahrer sollen im 508 ein „klares, technikgeprägtes Interieur“ vorfinden, das zudem erstklassig verarbeitet sein soll.
Anfang 2011 kommt der 508 auf den Markt, zunächst gibt es Vierzylindermotoren mit 112 bis 204 PS Leistung. Der 1,6-Liter-Basisdiesel soll dank Start-Stopp und automatisiertem Sechsganggetriebe nur 114 Gramm CO2 je Kilometer ausstoßen und 4,4 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Eine Variante mit 3,9 Liter Verbrauch und 109 Gramm CO2 soll folgen. Alternativ ist der Motor mit Fünfgang-Schaltgetriebe und 124 Gramm CO2-Ausstoß lieferbar.
Mit 140 und 163 PS kommt der Zweiliter-HDi-Diesel, wobei die stärkere Version ausschließlich mit Sechsstufen-Automatik lieferbar ist. Das gilt auch für den völlig neuen 2,2-Liter-HDi, dessen Leistung mit 204 PS und 450 Newtonmeter den bisherigen V6 übertrifft. Gekoppelt ist der stärkste Diesel an die Ausstattung GT. Hier kommt statt der sonst verwendeten McPherson-Vorderachse eine Doppelquerlenker-Aufhängung zum Einsatz.
Auf Benzinerseite setzt Peugeot den bekannten 1,6-Liter-Vierzylinder in drei Leistungsstufen ein. Der Sauger mit 120 PS ist ebenso aus diversen Peugeot und Mini bekannt wie die turbogeladene Variante, die hier 156 PS leistet.
Für 2012 ist der HYbrid4 angekündigt., dessen Kombination aus Diesel und E-Maschine 200 PS leistet und alle vier Räder antreibt: Ein Vierzylinder-Diesel treibt die Vorderachse an, ein Elektromotor überträgt seine Kraft an die Hinterachse.
Andreas Of
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