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Citroen Divine DS 2014: Design-Studie mit Weitblick

Ein göttlicher Plan

Sie ist die Göttlichste aller Göttinen: die Studie Citroën Divine DS. Die Essenz der DS-Familie liefert einen Ausblick auf die künftige Designsprache der Marke. Erster Nutznießer ist die für 2015 geplante Limousine

Wenn man die Franzosen nach einer automobilen Legende fragt, lautet die Antwort in der Regel: "Ah oui, la déesse." Zu deutsch: die Göttin, besser bekannt als Citroën DS. Wer will es den stolzen Franzosen verdenken, umschmeichelte das zwischen 1955 und 1965 gebaute "fliegende Sofa" seine Fahrer so sehr mit allerelei Luxus, avangardistischem Design und intelligenter Technikfranzösische Luxus, dass die Fan-Gemeinde auch heute noch den verbliebenen Göttinen huldigt.

Citroen Divine DS 2014: Design-Studie

Bei diesem Erfolg wundert es nicht, dass Citroën 2010 den legendären Namen wiederbelebte und bereits über 500.000 DS 3, DS 4 und DS 5 auf die Erde schickte. Die Essenz der "göttlichen Schöpfungsgeschichte" präsentieren die Franzosen jetzt: die Studie Citroën Divine DS 2014.

Auf einer kompakten Grundfläche von 4,21 Metern Länge und 1,98 Metern in der Breite geben die Franzosen einen Ausblick auf das Design kommender DS-Modelle. So wird den großen Kühlergrill, dessen Chromumrandung bis in die Scheinwerfer verläuft, auch der C5-Nachfolger Citroen DS 6 tragen. Ab 2015 will der Mittelklässler die Konkurrenz aufmischen.

Fraglich ist allerdings ob die Limousine auch das Reptilien-Dekor auf dem Heckfenster und im Innenraum von der Divine DS übernehmen wird. Schließlich sieht die Studie damit so scharf aus, dass sich die Franzosen für den DS 6 mit angepeilter Familientauglichkeit wahrscheinlich erst eine FSK-Freigabe besorgen müssten.

Neben diesen futuristischen Design-Elementen testet Citroën in diesem edlen Concept Car auch eine neue Art der Individualisierung. "Hypertypage" nennen die Franzosen die Palette an exklusiven Anbauteilen. Innerhalb von 15 Minuten lassen sich Dekoreinlagen austauschen und so dem jeweiligen Dress Code des Fahrers - oder der Fahrerin - anpassen. 

Klassisch geht es unter der Motorhaube zu, wo ein 1,6-Liter Benziner mit 270 PS sein Werk verrichtet. Die 330 Newtonmeter liegen bereits bei 1900 Umdrehungen an. Ob der Citroën Divine DS diese Leistungswerte überhaupt als Serienversion auf der Straße abrufen darf, ist bisher nicht bekannt. Sicher ist hingegen, dass sich die Göttlichste aller Göttinen beim Heimspiel auf dem Pariser Salon 2014 der Öffentichkeit präsentieren wird.

Michael Gorissen