Aston Martin V12 Vantage Roadster 2012: Exklusivität ohne Dach

Zwölf im Freien

Kleines Auto, großer Motor: Das altbewährte Erfolgsrezept kommt nun auch beim Aston Martin Vantage Roadster zum Einsatz – in 101 Fällen mit V12

In manchen Kreisen genügt offenbar selbst ein Aston Martin Vantage Roadster mit V8 nicht als Statussymbol, stattdessen müssen schon zwölf Brennkammern her. Die nicht nur unter dem Eindruck heutiger Kraftstoffpreise äußerst exklusive Motoren-Bauart wird vor allem in Luxuslimousinen und Supersportwagen verbaut, kommt aber äußerst selten in einem kompakten Roadster zum Einsatz.

Aston Martin V12 Vantage Roadster 2012: 101 Exemplare

Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern, denn obwohl die britischen Ingenieure den 6,0 Liter großen V12 irgendwie im Motorraum des Roadsters untergebracht und eine Serienproduktion beschlossen haben, wird der neue Aston Martin V12 Vantage Roadster selbst in vornehmsten Gegenden kein gewöhnlicher Anblick werden. Dafür sorgt neben dem Preis auch die strenge Limitierung auf weltweit 101 Exemplare.

Dass der aus dem Bond-Auto DBS bekannte Motor in der Einstiegsbaureihe von Aston Martin unterzubringen ist, hat bereits das V12 Vantage Coupé bewiesen – und bei jenen, die sich von den Auswirkungen der Kombination des mächtigen V12 mit der kleinen Karosse überzeugen durften, vermutlich sofort den Wunsch nach einem derart gerüsteten Roadster geweckt.

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Sollten es die künftigen Besitzer wollen, können sie sich vom 517 PS starken V12 in 4,5 Sekunden auf 100 und bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 305 km/h beschleunigen lassen. Zuvor ist allerdings eine Überweisung nach Gaydon fällig, die den exklusiven Charakter des V12 Vantage Roadster auch abseits der Limitierung auf 101 Exemplare deutlich macht: Die Preise beginnen bei 192.741 Euro.
Benny Hiltscher