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Arrinera Hussarya GT (2016): Vorstellung

Hussaren-Renner aus Polen

Mit dem Arrinera Hussarya GT baut Polen eine Rennmaschine reinsten Wassers. Vom Corvette-Motor befeuert, knallt das Geschoss in gut drei Sekunden von 0 auf 100. Maximal drei Stück sollen entstehen.

Polen ist weder für Sportwagen, noch für krasse Rennwagen bekannt: Beides aber bietet Arrinera. Das schon 2014 begonnene Projekt findet im Hussarya GT seine Vollendung, der auf der britischen Messse Autosport International in Birmingham gezeigt werden soll. Der GT basiert auf der Straßenversion, hat also ebenfalls den von GM stammenden 6,2-Liter-V8. Doch muss die Leistung für die GT4-Serie von 650 auf "zahme" 430 PS reduziert werden – reglementbedingt. Mit einem Gewichtsvorteil von rund 50 Kilogramm gegenüber der 1300 Kilogramm schweren Straßenversion und durch eine verfeinerte Aerodynamik ist der Arrinera Hussarya GT jedoch nach wie vor ein Donnerkeil. Die Karosserie übrigens besteht aus Kohlefaserlaminat und sitzt auf einem Gitterrohrrahmen. Knapp über drei Sekunden braucht der Hussarya GT von Null auf 100 und erreicht eine Top-Speed jenseits der 300 km/h.

Bildergalerie starten: Arrinera Hussarya GT für den Rennsport

Hussarya GT kostet rund 170.000 Euro

Für die Rennstrecke hat die polnische Sportwagenmanufaktur einen feststehenden Heckspoiler und großen Diffusor am Heck verbaut, vorne regeln Flaps und ein Splitter knapp über dem Asphalt sitzend die Luftzirkulation. Im Innern sorgen, dem Reglement entsprechend, Schalensitze und ein Überrollkäfig für die Sicherheit des Fahrers. Gesteuert wird der Arrinera Hussarya GT über ein Renn-Lenkrad, das mit Knöpfen für die wichtigsten Funktionen an die Formel-Renner erinnert. Die wichtigsten Fahrinfos spielt ein davor sitzendes Cosworth Intelligent Color Display aus. Für den Straßenrenner verlangt Arrinera rund 120.000 Euro, für den auf zwei bis drei Stück limitierten Hussarya GT sogar 170.000 Euro.

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Alexander Koch